postthrombotisches Syndrom

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  • post|thrombotisches Syndrom

  • Englischer Begriff: postthrombotic syndrome

chron. Rückflussstauung der unteren Extremität mit Dekompensation (meist einseitiges Phlebödem, subkutane Fibrosierung, Zyanose) als Folge einer tiefen Thrombose. Klinisches Bild u. klinische Stadieneinteilung s.u. chronisch venöse Insuffizienz. Radiologische Einteilung nach May in vier Schweregrade; Grad I: Vollrekanalisation, aber Klappenschaden; Grad II: unvollständige, aber weitgehend durchgängige Rekanalisation mit unregelmäßiger Wandkontur („lineare“ Rekanalisation); Grad III: „wirre“ Rekanalisation mit ausgeprägten Reststenosen; Grad IV: persistierender, ausgedehnter Verschluss. Funktionelle Einteilung mittels Phlebodynamometrie in leichtes p. S. (Δp 20–40 mmHg), mittelschweres p. S. (Δp 0–20 mmHg) u. schweres p. S. (Δp negativ). Klinischer, radiologischer u. funktioneller Schweregrad korrelieren nur lose.

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