Punktion

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  • Englischer Begriff: puncture

Einführen einer Punktionskanüle (nach Hautdesinfektion, evtl. Lokalanästhesie) in einen präformierten (Gelenk-, Pleura-, Bauchhöhle, Liquorraum, Fruchtblase, Blutgefäß etc.) oder patho. Körperhohlraum (z.B. Abszess) zum diagn. Nachweis des Inhalts (u.U. auch als ther. Maßnahme) oder in ein Parenchym (Lymphknoten, Leber, Milz, Knochenmark etc.) zur Gewinnung einer Gewebeprobe (Biopsie), entweder unter Sicht oder als Blind-P.; s.a. Probepunktion, Feinnadelbiopsie, Punctio sicca. – I.w.S. auch der Einstich für eine Injektion.

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