Radiodermatitis

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  • Radio|dermatitis

  • Englischer Begriff: radiodermatitis; radiation dermatitis

Abbildung

Hautreaktion auf die Einwirkung ionisierender (Grenz-, Röntgen-, γ-, β-, α-)Strahlen. Als akute R. mit Erythem (Hauptreaktion; evtl. mit vorübergehendem Haarausfall; früher zur Epilation [obsolet!]; s.a. Hauterythemdosis), Erosion (Epithelitis exsudativa) oder mit Geschwürsbildung („akutes Strahlenulkus“). Als chronische R. („Spätfolge“) das sog. Radio- bzw. Röntgenoderm Jahr(zehnt)e später, u. zwar fleckförmige Pigmentanomalien, Teleangiektasien, straffe Hautatrophie (bis zur Geschwürsbildung = „chron. Strahlenulkus“). Schlechte Heilungstendenz, evtl. Übergang in Hyperkeratosen, Plattenepithelkarzinom („Röntgenkarzinom“). S.a. Abb.

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