Sinus venosus

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Sinus
  • S. venosus

  • Englischer Begriff: venous s.

venöses Blut führendes Gebilde ohne typische Venenwand; z.B. die Ss. durae matris. Als S. v. Cruveilhieri der obere Abschnitt der embryonalen Anlage des Sinus venarum cav. (= Primordium sinus venosi) u. der Endabschnitt der V. cordis magna; eine Fehlbildung (S.-v.-Defekt), hoch im Vorhofseptum, ist fast stets mit Lungenvenenfehlmündung kombiniert (s.a. Kreuzshunt). – Als S. v. sclerae der Schlemm-Kanal des Auges als zirkulär an der Kornea-Sklera-Grenze in der Tiefe des Iris-Hornhaut-Winkels (in den Fontana-Räumen = Spatia anguli iridocornealis) des Ligamentum pectinatum verlaufendes venenähnliches Gefäß, sog. Randsinus, für die Aufnahme von Kammerwasser, das dann in die Ziliarvenen gelangt.

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