Thyroxin

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  • Thyroxin

  • Synonyme: T4 (Abk.); 3,5,3',5'-Tetrajodthyronin

  • Englischer Begriff: thyroxin(e)

(E. C. Kendall 1915) Schilddrüsenhormon, das nur in l-Form (Levothyroxin) gebildet wird u. biol. weniger wirksam als Trijodthyronin (T3) ist. Stoffwechsel: extrathyreoidaler Vorrat 500–800 μg; tgl. Abbau 80–100 μg, biol. Halbwertszeit 6–10 Tage. Im Blut überwiegend proteingebunden, u. zwar an die als Vehikelproteine wirksamen Plasmaproteine Th. bindendes α-Globulin (TBG), Präalbumin (TBPA) u. Albumin (TBA). Größte Bindungskapazität hat TBPA, aber T4 hat eine größere Affinität zum TBG (ca. 70%). Bindung wesentl. für den – rel. geringen – Anteil an freiem, d.h. biol. verfügbarem Thyroxin. Inaktivierung erfolgt nach Dejodierung, Sulfatveresterung u. Glucuronidierung. Diag.: immunometrische Bestimmung (Enzym-, Lumineszenz-, Fluoreszenz-, Radio-Immunoassay) von freiem Thyroxin bzw. Gesamt-Thyroxin (TT4) im Serum (erniedrigt bei Hypo-, erhöht bei Hyperthyreose).

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