Urolithiasis

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  • Uro|li|thiasis

  • Englischer Begriff: urolithiasis

Krankheit mit Bildung von Harnsteinen (Harnkonkrement) in der Niere u./oder den ableitenden Harnwegen u. mit einer von Bildungsort, Größe u. Verhalten (stumm, wandernd, eingeklemmt) der Konkremente u. von den Folgeerscheinungen (Harnstauung, Nierenschädigung), evtl. auch dem Grundleiden, abhängigen, meist charakteristischen Symptomatik (s.a. Nephrolithiasis, Harnleiter-, Blasenstein). Diagn.: stützt sich auf Harnanalyse, Urographie, Zystoskopie, Ureterkatheterismus, evtl. auch Funktions- u. Stoffwechseluntersuchungen; s.a. Harnsalze, Sediment. Ther.: bedarf stets dringend ärztlicher Behandlung: medikamentös-diätetische (auch i.S. der Prophylaxe), Förderung des spontanen Steinabgangs (z.B. Trinkkur, Spasmolytika), bei Nierenbeckensteinen extrakorporale Stoßwellenlithotripsie, instrumentelle (mittels Schlingenkatheter; Dormia-Körbchen; zystoskopische Schlitzung des Harnleiterostiums) oder operative Entfernung (z.B. Pyelolithotomie, Nephrolithotomie, Ureterolithotomie, bei Blasenstein Extraktion mittels Steinzange, Lithotripsie u. -lapaxie, Sectio alta, Urethrotomia externa); s.a. Litholyse.

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