Vaterschaftsausschluss

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  • Vater|schafts|aus|schluss

  • Englischer Begriff: paternity (exclusion) test

  • Fach: Gerichtsmedizin

der biol. Nachweis der Nichtvaterschaft anhand von Zeugungsfähigkeit, Tragzeit usw., v.a. aber serologisch anhand der Blut- (AB0, MNSs, Rh, P, K, Fy, Jk, Lu) u. Serumgruppen (Plasmaproteinpolymorphismen, z.B. PI, GC, HP, TF, Gm, Km, C 3, BF, PLG, F XIII B) u. Enzympolymorphismen (SEP, PGM1, AK, ADA, PGDH, GPT, Esterase D, Glyoxalasen u.a.); in Problemfällen werden auch das HLA-System sowie DNS-Polymorphismen (als „genetischer Fingerabdruck“ oder als „DNS-Profil“) herangezogen. Die Vaterschaftsausschlusschance („VACH“) errechnet sich aus den Gen-, Genotyp- bzw. Phänotyp-Häufigkeiten in der Vergleichsbevölkerung; Vaterschaftsnachweis für einen untersuchten Mann nur als statistische Wahrscheinlichkeitsaussage möglich.

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