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Naturheilverfahren: Balneotherapie

Die kurmäßige Bädertherapie – medizinisch: Balneotherapie – nutzt die heilsamen Wirkungen der Inhaltsstoffe des Wassers aus. Solche Heilwässer können beispielsweise Kochsalz, Kohlensäure, Radon, Jod oder Schwefel enthalten. Dabei werden Bäder, Trinkkuren, Inhalationen und Moorbäder genutzt.

Eine stationär in einem Kurort durchgeführte balneologische Kur dauert in der Regel 3-4 Wochen. Sie dient der Rehabilitation nach Krankheit, Unfall oder Operationen. Sie kann aber auch bei chronischen Leiden oder psychischer Belastung hilfreich sein. Neben stationären Kuren in einer Klinik werden viele Anwendungen auch ambulant angeboten.

Vorteile der Balneotherapie

Im Rahmen einer mehrwöchigen balneologischen Kur wirken sich neben den Inhaltsstoffen der Heilwässer vor allem auch die weiteren angewandten naturheilkundlichen Verfahren positiv aus. Dazu zählen die Bewegungstherapie, Entspannungsverfahren und eine Umstellung der Ernährung.

Nicht zu unterschätzen sind außerdem die Auswirkungen eines im Vergleich zum Alltag veränderten Tagesrhythmus und des neuen örtlichen und sozialen Umfeldes. Auch die veränderten Klimafaktoren in einem Kurort können helfen, dass sich der Körper insgesamt auf einem neuen Gesundheitsniveau stabilisiert.

Wirkung der Bädertherapie

Die Spezielle Wirkung von Bädern beruht darauf, dass der Körper durch den Auftrieb des Wassers lediglich ein Zehntel seiner eigentlichen Masse wiegt. Daher entlastet jedes Bad die Muskeln und Gelenke. Gleichzeitig wirkt es blutdrucksenkend und fördert die Durchblutung.

Bewegungen, die unter normalen Umständen Schmerzen verursachen, können im Wasser wieder problemlos durchgeführt werden. Das fördert insgesamt die Mobilität und Beweglichkeit.

Für das Entspannungsbad zu Hause gibt es eine Reihe von Zusätzen, die bei verschiedenen Erkrankungen sinnvoll sein können. Die kompetente Beratung dazu gibt es in der Apotheke.

Aktualisiert: 11.07.2018 – Autor: Udo Schmidt

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