Brot – vielseitig und gesund: Ganz einfach selbst backen

Die klassische Stulle oder das Brot schmeckt belegt, geschmiert oder pur zur Brotzeit. Von Schwarzbrot bis Sauerteig: Das sind die gesündesten Brotsorten und so backen Sie Ihr Brot selbst.

Brot © Getty Images/alvarez

Beim Bäcker oder im Supermarkt gibt es zahlreiche verschiedene Brotsorten. Das sind die gesündesten und so einfach geht Brot backen mit unserem Rezept.

Brot im Überblick: Die beliebtesten Sorten

Die verschiedenen Brotsorten unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung und hinsichtlich ihrer Zutaten. Die Unterschiede von Brot basieren besonders auf dem verwendeten Mehl und dessen Herstellung. Hierbei wird zwischen folgenden Sorten unterschieden:

  • Roggenbrot (mindestens 90 Prozent Roggenanteil)
  • Roggenmischbrot (zwischen 51 Prozent und 89 Prozent Roggenanteil)
  • Weizenmischbrot (51 bis 89 Prozent Weizenanteil)
  • Weizenbrot (mindestens 90 Prozent Weizen)

Mittlerweile gibt es Brot auch als besonders kalorienarme „low carb“ Variante oder sogar glutenfrei. Die beliebtesten und gesündesten Brotsorten sind hier für Sie zusammengefasst:

  • Roggenbrot: Roggenbrot basiert auf Sauerteig, der besonders durch Vitamin-E, B-Vitamine und Mineralstoffe besticht. Die Milchsäure des Sauerteigs sorgt für einen niedrigen Glykämischen Index und Roggenbrot eignet sich somit besonders für Menschen mit Diabetes. Die Ballaststoffe des Roggens sättigen lange und fördern die Verdauung, was sich auch positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken kann.
  • Pures Sauerteigbrot: Sauerteig ist gut verträglich und kann lange gelagert werden. Sauerteig verfügt über viele Mineralstoffe und seine Enzyme erleichtern die Kalzium-Aufnahme des Körpers und regulieren unsere Verdauung.
  • Sonnenblumenkernbrot: Das sonnige Körnerbrot ist dank seiner Vitamine B1, B2, B6 und Vitamin A besonders gesund. Die ungesättigten Fettsäuren der Sonnenblumenkerne haben einen positiven Effekt auf unseren Blutzucker- und Cholesterinspiegel.
  • Dinkelvollkornbrot: Magenfreund für Menschen mit empfindlichem Magen und Darm. Die Ballaststoffe des Dinkelvollkornbrots fördern die Verdauung. Zudem besticht es durch wenig Kalorien.
  • Pumpernickel: Das vollendete, traditionelle Brot besteht im Original aus Roggenschrot, Wasser und Salz. Die Ballaststoffe und Nährwerte machen lange satt, fördern die Verdauung und sind besonders bekömmlich.
  • Eiweißbrot: Eiweißbrot ist besonders bei Low-Carb-Diäten ein treuer Begleiter. Es verfügt über weniger Kohlenhydrate als andere Brotsorten aufgrund der hohen Menge an Fett und Eiweiß, hat manchmal aber mehr Kalorien als herkömmliche Brotsorten.

Brot selbst backen

Ein gesunder Laib Brot schmeckt vom Bäcker, kann aber ebenfalls selbst gemacht werden.

Zutaten für einen Laib Brot

  • 500 g Dinkelmehl Type 630
  • 150 g Haferflocken
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 2 TL Meersalz
  • 750 ml warmes Wasser
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 1 EL flüssiger Honig oder Ahornsirup

Zubereitungsschritte

  1. Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel mit einem (Holz-)Löffel vermischen. Das warme Wasser, Öl und Honig oder Ahornsirup in einem Messbecher oder Glaskrug vermischen, in die Schüssel gießen und unter die trockenen Zutaten unterrühren. Teig abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen. Der Teig sollte sich nach dieser Zeit verdoppelt haben.
  2. Den aufgegangenen Teig solange rühren, bis die Luft aus diesem entwichen ist und er die ursprüngliche Größe erreicht hat. Teig in eine geölte Kastenform geben und erneut in der Wärme gehen lassen. Den Ofen auf 190° vorheizen.
  3. Brot circa 50 Minuten bis eine Stunde im Ofen backen, bis es eine gebräunte Kruste erhält.

Das Brot mit einem herzhaften Aufstrich, Wurst und Käse, selbstgemachter Marmelade oder einfach nur mit Butter belegen.

Aktualisiert: 18.03.2021 - Autor: Alexandra Maul, News-Redakteurin