Corona-Impfung: Schmerzmittel gegen Nebenwirkung

Wie bei anderen Impfungen auch, können bei der Corona-Impfung Nebenwirkungen mit grippeähnlichen Symptomen auftreten. Viele beugen diesen Symptomen mit Schmerzmitteln vor. Wann sollten Schmerztabletten eingenommen werden, wie wirken diese und welche Nebenwirkungen kann die Corona-Impfung überhaupt haben?

Schmerzmittel nach Corona-Impfung © Getty Images/Isabel Pavia

So wirken sich Schmerzmittel auf die Corona-Wirkung aus.

Schmerzmittel vor, während oder nach der Corona-Impfung?

Das Robert Koch-Institut empfiehlt in seinem Aufklärungsmerkblatt zur Corona-Impfung, Medikamente zur Linderung von Schmerzen und Fieber einzunehmen. Besonders empfohlen wird hierbei Paracetamol, aber auch andere Wirkstoffe können die Symptome reduzieren. Es wird allerdings geraten, die Schmerzmittel erst nach der COVID-19-Impfung einzunehmen.

Von einer präventiven oder zeitgleichen Einnahme zur Impfung wird häufig abgeraten, da diese die Wirkung der Impfung mindern könnten. Experten empfehlen die Einnahme von Schmerztabletten sechs Stunden nach der Impfung.

Diese Wirkstoffe können bei Nebenwirkungen einer Impfung eingenommen werden:

Auch andere Schmerzmittel können die Symptome lindern, allgemein sollte die Einnahme mit dem*der zuständigen Arzt*Ärztin besprochen werden.

Corona-Impfung: Mögliche Nebenwirkungen

Das RKI weist darauf hin, dass im Zusammenhang mit der Corona-Impfung, wie bei jeder anderen Impfung auch, leichte Nebenwirkungen auftreten können. Diese Impfreaktionen setzen meist ein paar Stunden nach der Impfung ein und können bis zu drei Tage anhalten:

  • Schmerzen an der Einstichstelle (mehr als 80 Prozent)
  • Abgeschlagenheit (mehr als 60 Prozent)
  • Kopfschmerzen und Schüttelfrost (mehr als 30 Prozent)
  • Gelenkschmerzen (mehr als 20 Prozent)
  • Fieber und Schwellung der Einstichstelle (mehr als 10 Prozent)
  • Übelkeit, Rötung der Einstichstelle (zwischen 1 Prozent und 10 Prozent)
  • Lymphknotenschwellungen, Schlaflosigkeit, Schmerzen in Arm und Bein, Unwohlsein und Juckreiz an der Einstichstelle (0,1 Prozent und 1 Prozent)

Im Fall von langen und schwerwiegenden Nebenwirkungen sollte der*die zuständige Arzt*Ärztin kontaktiert werden.

Aktualisiert: 18.03.2021 - Autor: Alexandra Maul, News-Redakteurin