Vorsicht: Diese 5 Pflanzen lösen allergische Reaktionen aus!

Besonders bei der Gartenarbeit, beim Wandern oder Spielen im Freien kommen viele Erwachsene und Kinder mit verschiedenen Pflanzen in Berührung. Manche davon können allerdings unterschiedliche Arten von Kontaktallergien auslösen, welche sich in Form von Hautrötungen, Quaddeln, Ausschlag und Schmerzen zeigen können. Es kann zu mechanischen Reaktionen durch Verletzungen von Dornen und Stacheln kommen, infolgedessen chemische Pflanzenstoffe die Haut oder Wunde reizen können. Besonders gefährlich sind phototoxische Reaktionen, welche erst in Kombination mit Sonnenlicht auftreten können. Folgende Pflanzen sollten Sie daher meiden.

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1. Bärenklau oder Herkulesstaude in Kombination mit UV-Strahlung

Riesenbärenklau auf Wiese © Getty Images/hapelena
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Beim Riesenbärenklau, auch Herkulesstaude genannt, ist besondere Vorsicht geboten: Der Pflanzensaft enthält phototoxische Furocumarine und darf nicht ohne Schutzkleidung oder Handschuhe berührt werden. Die Inhaltsstoffe führen unter Sonneneinstrahlung zu einer schweren phototoxischen Reaktion. Diese zeigt sich durch:

  • Quaddeln
  • Rötungen
  • Entzündungen

2. Mechanische Reaktionen durch Rosen

Rosen im Garten © Getty Images/Takamitsu GALALA Kato
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Stacheln und Dornen unterschiedlicher Pflanzen, beispielsweise auch Rosen, können zu Verletzungen der Haut führen. Diese sind für mechanische Kontaktreaktionen verantwortlich, da Bakterien oder Pflanzensäfte in die Wunde eintreten können.

3. Wolfsmilch verantwortlich für chemische Hautreaktionen

Wolfsmilch © Getty Images/hopsalka
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Der Saft der Wolfsmilch enthält unter anderem Histamin und Acetylcholin und kann schwere Hautreaktionen auslösen. Der Saft sollte nicht in Kontakt mit den Augen geraten, da er schwere gesundheitliche Schäden hervorrufen kann.

4. Becherprimel: Auslöser von Kontaktallergenen

Becherprimel © Getty Images/Avatarmin
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Die Inhaltsstoffe der Pflanzen können in Kombination mit körpereigenen Proteinen wie Allergene wirken. Als Folge können Hautreaktionen wie Quaddeln und Ausschlag entstehen, welche sich bis zu 24 Stunden später bemerkbar machen können.

5. Knorpelmöhre verursacht schlimme Hautreaktionen

Knorpelmöhre auf Wiese © Getty Images/Dorit Bar-Zakay
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Neben dem Bärenklau kann auch die Knorpelmöhre zu phototoxischen Reaktionen führen, die nach bis zu 24 Stunden schwere Hautschäden, vergleichbar mit Verbrennungen auslösen. Auch diese Pflanzen können in Kontakt mit UV-Strahlung großen gesundheitlichen Schaden anrichten:

  • Engelwurz
  • Zitronengewächse
  • Bergamotte
  • Weinraute

Aktualisiert: 11.06.2021 - Autor: Alexandra Maul, News-Redakteurin