Welt-Lach-Tag: Lachen ist die beste Medizin

Während Kinder pro Tag bis zu 400 Mal lachen, erfreuen sich Erwachsene durchschnittlich nur noch bis zu 15 Mal pro Tag über die schönen und lustigen Dinge im Leben. Der gestrige Welt-Lach-Tag gibt Anlass, wieder mehr zu lachen: Warum das Lachen gesund für Körper und Seele sein kann.

Lachende Frau © Getty Images/Westend61

Grundsätzlich gibt es viele Situationen, die zum Lachen anregen. Es kann mit anderen Personen oder über andere gelacht werden, beispielsweise Kabarettist*innen und Comedians. Lachen kann einen positiven Effekt auf Körper und Geist haben.

1. Lachen stärkt das Immunsystem

Lachen kann einen besonderen Einfluss auf unser Immunsystem haben. Nach einem längeren Lachanfall sind neben den T-Lymphozyten auch die Aktivität und Anzahl der natürlichen Killerzellen erhöht, die Antikörper der Immunglobuline vermehren sich zudem.

Neben den Killerzellen steigt auch das Gamma-Interferon, welches zur Bekämpfung einer Virusinfektion benötigt wird, an.

2. Lachen ist gut für die Psyche

Beim Lachen werden verschiedene kognitive Prozesse stimuliert und zudem verschiedenen Glückshormone wie Serotonin produziert. Dies hat einen positiven Effekt auf unsere psychische Gesundheit und kann den Tag nachhaltig versüßen. Emotionale Belastungen wie beispielsweise Stress können reduziert werden.

3. Lachen trainiert das Gehirn

Lachen kann auch für den Kopf eine kleine Herausforderung sein: Wo genau Humor oder das Lachen allgemein im Gehirn verankert sind, ist bis dato noch nicht nachgewiesen worden. Je nach Art des Lachens werden im Gehirn verschiedene Zentren aktiviert.

Über einen Witz oder dessen Pointe muss man beispielsweise länger nachdenken als über witzige Videos. Auch von einer anderen Person gekitzelt zu werden, kann andere "Lach-Impulse" setzen.

Witze legen allerdings einen langen Weg über das Ohr ins Hörzentrum, weiter zum Sprachverständnis, bis in die Gehirnhälfte der zuständigen Emotionen, zurück. Bis das Gehirn den Witz verarbeitet hat, arbeiten viele Hirnareale und viele tausende Gehirnzellen daran.

Aktualisiert: 03.05.2021 - Autor: Alexandra Maul, News-Redakteurin