Stand-Up-Paddle: Wasserspaß und Training zugleich

Warme, lange Frühlings- und Sommertage machen Lust auf Zeit im Freien und in der Natur. Viele Menschen zieht es mittlerweile auf das Stand-Up-Paddle (kurz SUP) – das meist aufblasbare Board ist leicht zu transportieren und kann auf heimischen Seen, Kanälen und Flüssen sowie auf dem Meer genutzt werden. Darum ist das SUP so gesund und das ist beim Kauf der Ausrüstung zu beachten.

Familie beim Stand Up Paddeln © Getty Images/EpicStockMedia

"Vitamin Sea": Wassersport ist gesund! Der Ursprung des Stand-Up-Paddles liegt auf Hawaii, die Sportart wird aber auch auf heimischen Gewässern immer beliebter. Mit diesen Tipps wird der trendige Wassersport zur Spaß-Garantie!

SUP: Das ist Stand-Up-Paddling

Das Stand-Up-Paddle erinnert an ein großes Surfbrett – im Gegensatz zum herkömmlichen Surfboard wird auf dem SUP allerdings gestanden und sich mithilfe eines Stechpaddels fortbewegt. Außerdem kann Stand-Up-Paddling auf verschiedenen Gewässern – beispielsweise Flüssen, Seen, Kanälen und dem Meer – ausgeübt werden.

Die richtige Ausrüstung

Stand-Up-Paddles können sowohl in Sportgeschäften als auch in Online-Shops oder bei Discountern wie Aldi, Lidl oder Decathlon erworben werden. Im Folgenden erfahren Sie, wie sich die Ausrüstung beim Stand-Up-Paddeln zusammensetzt.

SUP Ausrüstung: das Stand-Up-Board

Auf heimischen Gewässern trifft man meist Menschen mit Inflatable-Boards. Die aufblasbaren Stand-Up-Boards sind mithilfe eines Rucksacks leicht zu transportieren und zu lagern. Sie können mit einer Luftpumpe schnell und einfach einsatzbereit gemacht werden. Oft gibt es die Inflatable-Boards beim Discounter zu kaufen.

Neben den aufblasbaren SUPs gibt es verschiedene Hardboards:

  • Allround-Stand-Up-Paddle-Boards, die sich besonders für Anfänger*innen eignen
  • kürzere Waveboards für Wellen im Meer
  • Flachwasserbretter für Yoga und spezielle SUP-Touren
  • spezielle Kinder-Boards
  • Fluss-Stand-Up-Paddle-Boards eignen sich auch im Wildwasser
  • Racing-Paddle-Boards sind instabile Bretter für Profis

Diese SUPs bestehen meist aus einem speziellen Epoxidharz, sie können allerdings auch als aufblasbare Varianten erworben werden.

Stand-Up-Paddle-Ausrüstung: das Paddel

Um das Stechpaddel perfekt an die eigene Körpergröße anzupassen, sollte das SUP Paddel verstellbar sein. Gängige Anfänger-Paddel bestehen meist aus Aluminium und Kunststoff. In der höheren Preiskategorie finden sich zudem Paddel aus Carbon und Glasfaser.

Tipp: Stand-Up-Paddel sollten ähnlich wie Kanu-Paddel auf der Wasseroberfläche schwimmen können. Die Länge des Paddels sollte der eigenen Körpergröße plus 25 Zentimeter entsprechen.

SUP-Ausrüstung: Zubehör

Neben Board und Paddel sollte diese Ausrüstung beim Stand-Up-Paddling ebenfalls nicht fehlen:

  • Spezielle Pumpe für aufblasbare SUPs
  • SUP-Leash, eine spezielle Gummileine, um das Board am Abtreiben zu hindern
  • Schwimmwesten
  • Spritzbeutel, um Essen und Trinken oder andere Dinge trocken aufzubewahren
  • Spezielle Kajaksitze und Befestigungen
  • Reparatur- und Flickmaterial, besonders bei aufblasbaren SUPs

So gesund ist Stand-Up-Paddling

Stand-Up-Paddling wirkt sich positiv auf die körperliche sowie die psychische Gesundheit aus:

  • Stand-Up-Paddling stärkt die Muskulatur in Rumpf, Rücken, Beinen und Bauch.
  • Stand-Up-Paddling trainiert die Koordination und das Balancegefühl.
  • Das Training auf dem SUP fördert die Ausdauerfähigkeit und kann das Herz-Kreislaufsystem stärken.
  • Das gemeinsame Stand-Up-Paddeln mit Freunden oder mit der Familie stärkt die soziale Interaktion und spielt besonders zu Pandemie-Zeiten eine wichtige Rolle.
  • Die Zeit an der frischen Luft und in der Natur fördert einen gesunden und erholsamen Schlaf.

Stand-Up-Paddles müssen nicht selbst gekauft werden, viele Surf Clubs oder Boots-Verleihe bieten hochwertige SUPs gegen eine Leihgebühr an. Zudem werden vor Ort auch oftmals Kurse und Touren mit den Stand-Up-Paddle angeboten.

Yoga auf dem SUP: 3 Übungen

Yoga auf dem SUP kann für den besonderen Ausgleich in der Natur sorgen. Diese drei Übungen können auf dem SUP durchgeführt werden:

  1. Die erhobene Grußhaltung: Sie stehen ruhig auf dem SUP. Atmen Sie tief ein und bringen Sie die Hände parallel zueinander. Die Handfläche zeigt nach innen, die Ellbogen befinden sie auf Höhe der Ohren und die Fingerspitzen sind zum Himmel gestreckt. Die Übung kann bei Rückenschmerzen helfen und die Bauchmuskeln dehnen. Das SUP hilft zudem, das Gleichgewicht und Balancegefühl zu trainieren.
  2. Plank auf dem SUP: Starten Sie auf dem Bauch liegend. Bringen Sie Schultern, Becken und die Knöchel in eine schöne gerade Linie. Spannen Sie Bauch und Po an. Die Arme bleiben gestreckt. Der Kopf schaut auf das SUP.
  3. Der heraufschauende Hund: Ausgangsposition ist die Bauchlage. Die Hände befinden sich auf Brusthöhe, die Ellbogen sind auf Spannung die Beine ausgestreckt. Atmen Sie ein und drücken Sie sich mit den Händen ab, um die Hüften und den Oberkörper leicht anzuheben. Die Oberschenkel sind angespannt, die Schultern drücken nach unten, der Hals bleibt lang, der Blick ist nach oben gerichtet.

Aktualisiert: 18.06.2021 - Autor: Alexandra Maul, News-Redakteurin