Pfizer und BioNTech nennen vorläufige Daten von Impfstofftests "sehr ermutigend"

Bei Probanden "neutralisierende Antikörper" festgestellt

Laborarbeiten

Das Mainzer Unternehmen BioNTech und der US-Konzern Pfizer haben bei ihren Corona-Impfstofftests in den USA nach eigenen Angaben "erste positive Daten" registriert. Die vorläufigen klinischen Daten seien "sehr ermutigend", betonte der Chef und Mitbegründer von BioNTech, Ugur Sahin, am Mittwoch in einer in New York und Mainz veröffentlichten Mitteilung.

Im Zuge verschiedener Tests wurden demnach bei allen 24 Probanden, die jeweils zwei Impfungen mit dem Wirkstoffkandidaten erhalten hatten, nach 28 Tagen "neutralisierende Antikörper" gegen das Coronavirus Sars-CoV-2 festgestellt. Schwerwiegende Nebenwirkungen seien nicht verzeichnet worden. Die vorläufigen Daten zeigten, dass der getestete Wirkstoffkandidat "eine Immunantwort mit neutralisierenden Antikörpern im Menschen induzieren kann", erklärte Sahin.

Weltweit wird unter Hochdruck an der Entwicklung von Impfstoffen gegen das Virus Sars-CoV-2 gearbeitet. Das Tempo ist dabei deutlich höher als bei anderen Impfstoffprojekten in der Vergangenheit. In Deutschland erlaubte das Paul-Ehrlich-Institut neben dem Mainzer Unternehmen BioNTech auch dem in Tübingen ansässigen Biotechunternehmen CureVac klinische Tests.

Veröffentlicht: 01.07.2020 – Quelle: Agence-France-Presse