Lifeline Logo

Fit und gesund durch Baden: Winterliche Wannenfreuden

Dichtes Schneetreiben, eisiger Wind, klirrender Frost: Wenn es draußen kalt und ungemütlich ist, wächst der Wunsch, sich selbst und seiner Gesundheit etwas Gutes zu tun. Ein Wannenvollbad ist eine Wohltat für Körper und Seele und kann sogar Beschwerden wie Müdigkeit, Nervosität oder Erkältungen lindern. Nichts ist so angenehm wie ein Wannenbad: Stress, Alltagsfrust und Verspannungen sind im Nu vergessen, wenn die wohlige Wärme alle Glieder durchdringt, die Muskulatur sich lockert und der Körper zur Ruhe kommt.

Über das angenehme Gefühl hinaus hat ein Bad auch gesundheitlichen Nutzen. "Der Körper reagiert auf den Wärmereiz mit einer gesteigerten Durchblutung", weiß Sascha Förster, Ärztin im Gesundheitsmanagement der Berlin-Kölnische Krankenversicherung. "Die Wärme entspannt die Muskulatur."

Mit allen Sinnen genießen

Am besten wirkt ein Vollbad, wenn durch pflegende, entspannende oder erfrischende Badezusätze mehrere Sinne zugleich stimuliert werden. Seit Jahrtausenden nutzen die Menschen wohltuende Zutaten, um die positive Wirkung des Bades zu verstärken: Die alten Römer beispielsweise verliehen dem Badewasser durch eingestreute Rosenblätter einen angenehmen Duft. Nicht weniger alt ist das Wissen um die heilende Kraft von Pflanzenzusätzen in Form von Öl, losen Kräutern oder Extrakten.

Gerade beim Baden entfalten sie ihre besonderen Vorzüge, und immer mehr Menschen greifen heute auf diesen Erfahrungsschatz zurück, um gesund zu bleiben oder Alltagsbeschwerden zu überwinden.

Die heilende Kraft der Kräuter

Bestens geeignet für ein erholsames Vollbad und dabei einfach anzuwenden sind Zubereitungen mit reinen ätherischen Ölen. "Die im warmen Wasser gelösten Wirkstoffe werden über die Haut aufgenommen und mit dem aufsteigenden Dampf eingeatmet", erläutert Sascha Förster. "Je nach verwendeten Pflanzen oder Pflanzenteilen wirken sie beruhigend, belebend oder lindern Krankheitsbeschwerden." Besonders in der nasskalten Jahreszeit helfen pflanzliche Badezusätze oft bei typischen Beschwerden: Latschenkiefer, Thymian und Eukalyptus lindern beispielsweise Atemwegsbeschwerden.

Ätherische Öle sollten allerdings nicht unverdünnt ins Wasser gegeben werden, da sie sonst an der Oberfläche schwimmen und die Haut reizen können. Besser ist es, sie zuvor mit einem Emulgator zu vermischen oder fertige Badezusätze zu verwenden. Mischen Sie die 5 bis 10 Tropfen des ätherischen Öls Ihrer Wahl am besten mit 2 Esslöffeln Sahne (notfalls mit Milch), die als Emulgator wirkt, bevor Sie das Öl ins warme Wasser geben. Personen, die zu Allergien neigen oder eine Hauterkrankung haben, sollten die Auswahl des Badezusatzes mit ihrem Arzt besprechen.

Aktualisiert: 27.10.2017 – Autor: Gothaer

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?