Body-Mind-Balancing: Sanfte Unterstützung für Ihre Verdauung

In hektischen Zeiten kann es schon mal sein, dass die Verdauung nicht so funktioniert, wie sie sollte. Die folgenden Übungen helfen Ihnen, Stress abzubauen und so wieder zu einer geregelten Verdauung zu kommen.

Hinweis zur Durchführung der Übungen

Einige Übungen sind mit einem Ballkissen fotografiert. Die Übungen können natürlich auch ohne Ball auf dem Boden gemacht werden. Der Ball verstärkt die Effektivität der Übungen für die Muskulatur.

Body-Mind-Balancing – 9 einfache Übungen

1. Der geschlossene Winkel

Reduziert Stress, verbessert die Durchblutung: Setzen Sie sich bequem auf den Boden und drücken Sie die Fußsohlen aneinander. Anschließend die Hände hinter dem Po abstützen und den Oberkörper lang und gerade halten. Wenn Sie die richtige Position gefunden haben und der Rücken gerade bleibt, die Füße umfassen. Zehen leicht auseinander ziehen, Stellung halten und tief durchatmen.

2. Die Drehung im Schneidersitz

Verbessert die Verdauung: In den Schneidersitz setzen und den Oberkörper lang machen. Dann mit der linken Hand das rechte Knie oder den Oberschenkel greifen. Die rechte Hand hinter dem Po aufstellen. Bei jedem Einatmen die Wirbelsäule lang ziehen, mit jedem Ausatmen ein bisschen weiter nach rechts drehen. Das Kinn über dem Brustbein lassen. Die Stellung einige Atemzüge halten und dann auf der anderen Seite wiederholen.

3. Training der oberen Bauchmuskulatur

Aus der Rückenlage den Oberkörper leicht anheben und halten. Die Fersen drücken in den Boden. Den Oberkörper langsam wieder zurück bewegen, Rücken und Kopf dabei aber nicht ablegen. Mehrmals wiederholen.

4. Training der gesamten Rumpfmuskulatur und Aktivierung von Gleichgewicht und Koordination

Gehen Sie in den Schwebesitz und grätschen Sie die Beine: Mit den Armen abstützen oder die Arme vor der Brust verschränken. Wichtig: Der Oberkörper bleibt aufrecht, die Bauchspannung halten, die Schultern tief lassen und auf eine gerade Halswirbelsäule achten.

5. Training der unteren Bauchmuskulatur

In Rückenlage auf den Ball legen, die Beine anheben und in Richtung Decke strecken. Die Hände liegen neben der Hüfte auf dem Boden. Wichtig: Das Kinn auf die Brust legen und gleichmäßig atmen.

6. Das Kind

Beruhigt, entspannt: Gehen Sie in den Vierfüßlerstand und nehmen die Knie auseinander, die großen Zehen berühren sich dabei. Den Po in Richtung Fersen bringen. Die Arme schulterbreit nach vorne ausstrecken. Anschließend die Stirn auf den Boden legen. In den unteren Bauch und Rücken atmen.

7. Wasser schöpfen und den Himmel sehen

Training der Bauch-, Becken- und Rückenmuskulatur: Entspannt und schulterbreit stehen, dann den rechten Fuß einen halben Schritt nach vorne stellen. Knie und Oberkörper nach vorne beugen und die Arme so weit wie möglich zum rechten Fuß strecken. Mit den Händen vor dem rechten Unterschenkel ein Gefäß formen. Einatmen, "Gefäß" nach oben führen, Kopf und Oberkörper aufrichten. Ausatmen. Handflächen nach außen drehen, Arme zur Seite ausbreiten und sie an den Körperseiten entlang wieder nach unten führen. Übung insgesamt sechs Mal ausführen.

8. Bäume

Macht den ganzen Körper geschmeidig: Gedankliche Einstimmung: Sie bewegen sich so elegant wie die Baumwipfel im Wind. Grundhaltung: Mit dem rechten Bein hinknien, Hüfte, Oberkörper und gestreckte Arme nach vorne bringen. Die gestreckten Arme anheben, Hüfte und Oberkörper weiter nach vorne bewegen, ausatmen. Anschließend den Oberkörper aufrichten, beide Arme anwinkeln nach hinten ziehen. Die Übung acht Mal pro Bein wiederholen.

9. Wolf

Stärkt Wirbelsäule, Trizeps und Bauchmuskulatur: Gedankliche Einstimmung: Fühlen Sie sich wie ein Wolf, der im richtigen Moment seine Deckung verlässt, um erfolgreich zu jagen.
Grundhaltung: Auf den Boden knien, dabei auf den Fersen sitzen. Oberkörper und Arme sind nach vorne ausgestreckt, ruhig atmen. Mit dem ganzen Körper am Boden entlang nach vorne gleiten, die Hände aufstellen, die Arme langsam ausstrecken und gleichzeitig den Oberkörper aufrichten. Nur noch Unter- und Oberschenkel berühren den Boden. Wichtig: Den Kopf als Verlängerung der Wirbelsäule aufrecht halten. Während der Bewegung ausatmen. Die Übung acht Mal wiederholen.

Aktualisiert: 13.03.2018 – Autor: Medipresse

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