Oliven: Warum sie so gesund sind

Der Olivenbaum ist eine der ältesten Pflanzen im Mittelmeerraum. Schon in der Bibel und im Koran wird er erwähnt. Auch in der griechischen Mythologie fand der Baum seinen Platz: Die Göttin der Weisheit – Athene – stieß ihre Lanze in den Boden, woraufhin dort ein Olivenbaum wuchs. Durch die göttliche Zeugung galt die Pflanze als heilig bei den Griechen. Römer und Ägypter schätzten ebenfalls die Olive und ihr Öl. 

Was ist das Besondere an Oliven?

Bis heute hält sich der Olivenbaum als Zeichen für Frieden und Wohlstand und hat nichts an seiner Beliebtheit eingebüßt: In Spanien empfiehlt die „Gesellschaft für grundlegende und angewandte Ernährungswissenschaft“ den Verzehr sogar ausdrücklich: Sieben Oliven pro Tag solle ein Erwachsener essen. Dabei ist es egal, welche Sorte Sie bevorzugen. Die große Vielfalt macht die Olive zum leckeren Begleiter für jeden Geschmack. 

Nicht Herkunft, sondern Reifezustand bestimmen die Farbe der Olive. Die grüne Variante wurde in unreifem Zustand gepflückt. Erst bei der Reifung entsteht eine violette und dann eine schwarze Färbung. Das Einlegen grüner Oliven in Salzlake mildert die Bitterstoffe der Frucht. Schwarze Oliven werden meist einer Milchsäuregärung unterzogen. Besonders beliebt sind mit Mandeln, Knoblauch oder Feta gefüllte Oliven. Von sanften Kräutermischungen bis hin zu feurig scharfer Würzung – es gibt für jeden etwas. Und wenn Sie sich an gewagtere Kombinationen herantrauen: Testen Sie Oliven mal als Eis oder Pudding.

Was macht sie so gesund?

Oliven haben eine große Menge an Ölsäure. Das sind einfach ungesättigte Fettsäuren, die positiven Einfluss auf die Blutfettwerte haben. Zusätzlich kommen Vitamin A, E, Phosphat, Mangan, Magnesium, Olein- und Linolsäure vor. Letzere hilft gegen Verstopfung und Gallensteine. Vitamin E schützt das Cholesterin im Blut vor oxidativen Veränderungen.

Schwarze Oliven sind leichter verdaulich, besitzen einen höheren Vitamingehalt und mehr Antioxidantien sowie Beta-Carotin als grüne Oliven. Olivenöl wird auch gerne äußerlich angewendet: Das Öl hilft beim Auftragen auf den Körper gegen Schuppenflechte, trockene Haut oder Ekzeme. Doch auch als Kur für Haare oder als Badezusatz findet Ölivenöl Anklang.

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Wie werden Oliven gelagert?

In Öl eingelegt sind Oliven im Kühlschrank sehr lange haltbar. Ohne Öl halten sie sich hingegen nur einige Tage lang. Olivenöl mag es dunkel und kühl. Verbrauchen Sie innerhalb von acht Wochen eine geöffnete Flasche. Kaltgepresste Öle gehören zur Aufbewahrung in den Kühlschrank, auch wenn sie dort fest werden können. Andernfalls besteht die Gefahr, dass das Öl schnell ranzig riecht und verdirbt. Bei Zimmertemperatur erlangen Öle schnell wieder ihren flüssigen Zustand.