Säure-Basen-Haushalt

Der Säure-Basen-Haushalt ist eine Selbstregulation des Körpers, die den Stoffwechsel bei einem Wert von 7,4 im Blut aufrecht erhält. Den Säure-Basen-Haushalt ausgleichen kann der Organismus durch die Puffereigenschaften des Blutes, des Gewebes, des Gasaustausches der Lunge und der Funktion der Niere. Durch Abgabe von Kohlendioxid (CO²) wird der Säure-Basen-Haushalt gesteuert. Der zweite wichtige Puffer ist die Ausscheidung von Hydrogencarbonat (HCO³) über die Niere und Leber. Durch eine Übersäuerung - hier spricht der Fachmann von einer Azidose - oder eine Untersäurerung, auch Alkalose genannt, kann unbehandelt zu einer lebensbedrohlichen Situation führen. Über die sogenannte Blutgasanalyse kann man den Säure-Basen-Haushalt messen.


Themengebiete

Übersäuerung

Entstehen im Körper mehr saure Stoffwechselabfälle als neutralisiert und ausgeschieden werden können, so kommt es langfristig zu einer chronischen Übersäuerung des Organismus. Wir zeigen, was zu... mehr