Informationen zu Viagra

Viagra ist zur Behandlung der erektilen Dysfunktion seit dem 1.10.1998 in Deutschland zugelassen. Der Wirkstoff Silendafil ist verschreibungspflichtig und muß vom Arzt verordnet werden.

Viagra ist kein Aphrodisiakum!

Es wird etwa eine Stunde vor einer geplanten sexuellen Aktivität eingenommen und stellt die normale Reaktionsfähigkeit auf sexuelle Stimulationen wieder her. Viagra wirkt im Bereich des Penis, die sexuelle Erlebnisfähigkeit oder Libido werden nicht beeinflußt.

Nebenwirkungen

Unerwünschte Wirkungen waren meist leicht ausgeprägt, es handelte sich vorwiegend um vorübergehende Kopfschmerzen, Gesichtsrötung, Magenbeschwerden, verstopfte Nase oder meist milde reversible Sehstörungen (meist Farbstich oder Lichtempfindlichkeit).

Achtung:

Besonders muß darauf hingewiesen werden, daß Viagra keinesfalls zusammen mit Nitraten und NO-Donatoren (Medikamente zur Gefäßerweiterung wie z.B. Molsidomin, Nitroprussidnatrium "Poppers") eingenommen werden darf.

Patienten, die an einer Herz-Kreislauferkrankung leiden müssen die Anwendung von Viagra unbedingt mit dem behandelnden Arzt abklären.

Grundsätzlich sollte vor jeder Behandlung einer Erektilen Dysfunktion berücksichtigt werden, daß sexuelle Aktivität mit einer natürlichen Herz-Kreislauf-Belastung einhergeht. Allerdings unterliegt die Anstrengung beim Geschlechtsverkehr großen individuellen Schwankungen.