Sonnenbrand - Wenn die Sonne Kummer macht

Bei schönem Wetter ist man gerne draußen und genießt die Sonne. Doch leider vergießt man oft sich einzucremen. Vor allem im Frühjahr, wenn es noch nicht so heiß, die Sonne aber trotzdem schon sehr intensiv ist, wird der Sonnenschutz oft vernachlässigt. Erschwerend kommt hinzu, dass sich der Sonnenbrand erst nach sechs bis vierundzwanzig Stunden zeigt, man also nicht direkt vom eigenen Körper gewarnt wird.

Was tun gegen Sonnenbrand?

Wenn Sie erste Anzeichen spüren, heißt es: "raus aus der Sonne"! Und auch im Schatten sollten alle Körperteile, die betroffen sind, bedeckt werden. Denn auch hier ist noch UV-Strahlung nachzuweisen. Auf keinen Fall sollte man wieder in die Sonne gehen bis der Sonnenbrand vollständig verschwunden ist.

Trinken Sie so viel Wasser, Saftschorle oder Kräutertee wie möglich, damit sich die Flüssigkeitsspeicher der Haut wieder auffüllen können. Außerdem hilfreich: Obst, wie Aprikosen, Honigmelonen, Beeren oder Paprika. Diese enthalten nicht nur Flüssigkeit, sondern auch Beta-Karotin, Vitamin C und sekundäre Pflanzenstoffe. Die Nährstoffe helfen gegen freie Radikale, die durch die UV-Strahlung entstanden sind.

Leichte Rötungen auf der Haut können mit Après Lotion eingecremt werden. Bei mäßigem Sonnenbrand ohne Blasenbildung helfen außerdem lauwarme feuchte Umschläge. Am ersten Tag sollten die entzündeten Stellen mindestens zwei Stunden mit nassen Handtüchern gekühlt werden, danach mehrmals täglich. Außerdem eignen sich auch kühlende Gele oder Salben mit leichtem Kortisonzusatz. Diese sollten aber erst bei einer sehr starken Rötung zum Einsatz kommen. Alte Hausmittel, die die "verbrannte" Haut hervorragend kühlen, sind Quark oder Joghurt.

 

Wenn Sie die Sonne sticht

Vielleicht hat es Sie aber noch schlimmer erwischt und Sie haben einen Sonnenstich. Erste Anzeichen hierfür können Kopfschmerzen, Erbrechen oder Übelkeit sein. Wenn dies der Fall ist, helfen feuchte Tücher auf dem Kopf und es sollte auf jeden Fall ein Arzt gerufen werden. Auch wenn plötzlich Fieber auftritt oder mehr als ein Viertel der Körperoberfläche sonnenverbrannt ist, sich Blasen bilden oder ein Kind großflächigen Sonnenbrand hat, ist ein Arztbesuch nötig.