Die 12 besten Tipps bei Bauchbeschwerden

Jeder, der schon einmal Bauchschmerzen hatte, weiß, dass das Ziehen im Bauch höchst unangenehm ist. Doch die Behandlung von Bauchbeschwerden ist nicht immer einfach, denn hinter den Schmerzen können die verschiedensten Ursachen stecken: Angefangen von Stress und Hektik über einen Magen-Darm-Infekt bis hin zu Wirbelsäulenproblemen oder einer Allergie: Die Gründe der Bauchbeschwerden können vielfältig sein.

Bauchbeschwerden sind ein Symptom

Wenn Sie Bauchbeschwerden haben, sollten Sie stets beachten, dass es sich dabei nicht um eine Krankheit, sondern um ein Symptom einer Erkrankung handelt. Oft ist die Ursache der Beschwerden harmlos und die Bauchschmerzen sind mit ein paar einfachen Tricks in den Griff zu kriegen.

Um Ihre Bauchbeschwerden zu lindern, haben wir für Sie ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, mit denen Sie Verkrampfungen im Magenbereich lösen und Ihre Schmerzen mildern können. Die Tipps können einzeln oder in Kombination angewendet werden. Bei jedem Tipp sollten Sie nach eigenem Empfinden entscheiden, ob Ihnen die Maßnahme angenehm erscheint oder nicht.

Sollten Ihre Bauschmerzen über einen längeren Zeitraum anhalten und sich mit Hausmitteln nicht beruhigen lassen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, damit dieser die genaue Ursache Ihrer Beschwerden abklären kann.

Tipp 1: Wärmflasche

Bei Bauchbeschwerden kann eine heiße Wärmflasche die Schmerzen abschwächen und für Entspannung sorgen. Durch das warme Wasser in der Wärmflasche werden die Schmerzrezeptoren gehemmt und die Schmerzen werden folglich nicht mehr als so stark wahrgenommen.

Zudem wird durch die Wärme die Durchblutung des Gewebes gefördert. Durch die bessere Durchblutung kann sich die Muskulatur entspannen und entkrampfen.

Alternativ zu einer Wärmflasche können Sie auch ein Kirschkernkissen verwenden, welches sich im Backofen oder in der Mikrowelle erwärmen lässt.

Tipp 2: Bauchwickel

Neben einer Wärmflasche oder einem Kirschkernkissen kann auch ein warmer Bauchwickel helfen, Beschwerden im Bauchbereich zu lindern. Für einen klassischen Bauchwickel sollten Sie drei verschiedene Tücher zur Hand haben: Direkt auf den Bauch wird ein Leintuch aufgelegt, das zuvor in heißes Wasser getunkt und anschließend kräftig ausgewrungen worden ist. Als Zwischenlage folgt ein Baumwolltuch, ganz außen schließt ein Wolltuch den Bauchwickel ab. Der Wickel sollte mindestens 30 Minuten lang einwirken.

Tipp 3: Magenberuhigender Tee

Es gibt verschiedenste Teesorten, deren Inhaltsstoffen eine magenberuhigende Wirkung nachgesagt wird. Dazu gehören unter anderem Fencheltee, Kamillentee sowie Salbeitee. Kamille beruhigt die Magenschleimhaut, Fenchel hat eine krampflösende Wirkung und Salbei wirkt antibakteriell. Daneben sind bei Magenbeschwerden aber auch Pfefferminztee und Melissentee zu empfehlen. Alternativ können Sie auch einen speziellen Magen-Tee aus einer Drogerie oder Apotheke verwenden.

Und: Das Gewürz Kardamom hat ebenfalls eine beruhigende Wirkung auf den Magen. Geben Sie einfach eine Prise des Gewürzes in Ihren Tee.

Tipp 4: Sport treiben

Ebenso wie eine Wärmflasche führt auch sportliche Aktivität zu einer verbesserten Durchblutung der Muskulatur. Dadurch können Verkrampfungen gelöst werden und die Muskulatur entspannt sich. Besonders geeignet bei Bauschmerzen sind sanfte Bewegungsformen wie Yoga, Pilates oder Gymnastik. Empfehlenswert sind darüber hinaus auch gemäßigtes Joggen oder Schwimmen.

Tipp 5: Auf Alkohol, Zigaretten und Kaffee verzichten

Der Genuss von Kaffee, Zigaretten oder Alkohol kann bereits vorhandene Bauchbeschwerden noch weiter verschlimmern, da ihr Konsum den Magen reizt. Deswegen sollten Sie bei akuten Magenbeschwerden besser auf diese Stoffe verzichten.

Ebenfalls gereizt werden kann der Magen übrigens durch die Einnahme bestimmter Schmerzmittel. Deshalb sollten Sie vor der Einnahme von Schmerzmitteln mit Ihrem Arzt über mögliche Nebenwirkungen Rücksprache halten.

Tipp 6: Das richtige Essen

Wenn Sie Probleme mit dem Bauch haben, sollten Sie ganz besonders auf Ihre Ernährung achten, um eine unnötige Belastung des Magen-Darm-Traktes zu verhindern. Wichtig ist vor allem, auf schwere und fettige Speisen zu verzichten. Empfehlenswert sind dagegen leicht verdauliche Lebensmittel, durch die die Verdauung nicht belastet wird. Dazu gehören beispielsweise Zwieback, Kartoffeln, Reis, Möhren, Bananen, Äpfel und Birnen sowie Kalb, Geflügel oder Forelle.

Tipp 7: Heißes Bad

Ein heißes Vollbad wirkt bei Bauchbeschwerden sowohl schmerzlindernd als auch entspannend auf die verkrampfte Bauchmuskulatur. Als Badezusätze eignen sich besonders Lavendel und Scharfgarbe.

  • Bad mit Lavendel: Eine Hand voll Lavendel in einen Topf geben, zwei Liter Wasser hinzufügen und das Wasser zum Kochen bringen. Anschließend eine Viertelstunde lang ziehen lassen und dann die Lavendelessenz dem Badewasser zugeben.
  • Bad mit Scharfgarbe: 100 Gramm Scharfgarbenkraut in eine Schüssel geben und anschließend mit einem halben Liter kochendem Wasser überbrühen. Zehn Minuten lang ziehen lassen und anschließend dem Badewasser hinzufügen.