Pro-Kopf-Verbrauch von Mineralwasser leicht gesunken

Vor allem Varianten mit wenig Kohlensäure werden getrunken

Die Verbraucher in Deutschland trinken weiterhin viel Mineralwasser: 2016 lag der Pro-Kopf-Verbrauch bei 148,8 Liter und damit minimal unter dem Vorjahresniveau, wie der Verband Deutscher Mineralbrunnen am Donnerstag mitteilte. Zum Vergleich: 1980 lag der Verbrauch bei 39,6 Litern jährlich. Im Jahr 2000 erreichte er bereits rund 100 Liter. 

Der Absatz der Branche hierzulande stieg im vergangenen Jahr: Die Unternehmen verkauften nach Verbandsangaben 14,8 Milliarden Liter an Mineral- und Heilwasser sowie an Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränken. 

Favorit der Wassertrinker ist demnach Mineralwasser mit wenig Kohlensäure mit einem Anteil von gut 43 Prozent am gesamten Absatz. Das größte Wachstum legte 2016 erneut Mineralwasser ohne Kohlensäure hin. Hier liegt der Anteil mittlerweile bei 15,6 Prozent.

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