Was hilft gegen Liebeskummer?
Mindestens einmal im Leben trifft es jeden, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Bildungsstand: Liebeskummer. Was hilft gegen den Trennungsschmerz und ab wann ist psychologische Hilfe angebracht?
Den Liebeskummer überwinden
Diplom-Psychologe York Scheller, Gesundheitsexperte bei der TK, gibt Tipps:
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In der ersten Phase nach der Trennung überwiegt meistens die Enttäuschung und die Wut über die zerstörte Liebe. Jetzt tut es gut, seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen. Bloß nicht alles in sich hinein fressen: Schreien und Weinen kann Wunder wirken! Es befreit und erleichtert die angeschlagene Seele. Außerdem hilft es, sich dem besten Freund oder der Freundin anzuvertrauen und sein Herz auszuschütten.
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Nach einigen Tagen sollte man anfangen, sich abzulenken. Jetzt muss aktiv etwas gegen den Schmerz getan werden. "Raus aus den eigenen vier Wänden" heißt das Motto. Ob beim Sport, in der Disco oder bei einem netten Essen mit guten Freunden – Hauptsache die Gedanken kreisen nicht ständig um den ehemaligen Partner.
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Ein gebrochenes Herz braucht Zeit zu heilen. Das kann je nach Dauer und Intensität der Beziehung unterschiedlich lange dauern. Hat man das Gefühl, dass der Trennungsschmerz verarbeitet ist, kann man langsam damit beginnen, sich nach einem neuen Partner umzuschauen. Dabei ist Geduld gefragt, denn Liebe kann man bekanntlich nicht erzwingen. Sie geschieht meist dann, wenn man es am wenigsten erwartet.
In schlimmen Fällen Hilfe suchen
Manchmal sitzt der Schmerz auch so tief, dass alle Ablenkungsmanöver und die Fürsorglichkeit von Freunden und Familie nicht weiter helfen. Sollte man sich zunehmend isolieren, die Arbeit vernachlässigen, nicht mehr vernünftig essen oder sogar Selbstmordgedanken haben, ist professionelle Hilfe gefragt. Am besten im ersten Schritt den Arzt seines Vertrauens ansteuern.
Aktualisiert: 18.05.2012
Autor/Quelle: TK
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