Was sind Purine?

Purine sind Substanzen in Lebensmitteln. Sie sind Bestandteil jeder Zelle und für die Erbsubstanz und den Aufbau neuer Zellen notwendig. Beim Abbau der Purine aus der Nahrung entsteht Harnsäure. Bei manchen Menschen kann diese nicht in ausreichender Menge ausgeschieden werden. Dadurch entsteht im Blut ein zu hoher Harnsäurespiegel, der in Gelenken zu Ablagerungen und damit zu Gicht führen kann.

Als Folge der Gicht kann es auch zu Störungen der Nierenfunktion oder zu Nierensteinen kommen. Daher sollte die tägliche Purinzufuhr auf 500 Milligramm gesenkt werden. Um diesen Wert zu erreichen ist es notwendig den Fleisch-Fisch- und Wurstverzehr auf höchstens 3 mal wöchentlich zu reduzieren. Die empfohlene Portionsgröße von maximal 100 Gramm Fleisch oder Geflügel beziehungsweise 50 Gramm Wurst, sollte eingehalten werden.

Lebensmittel mit viel Purin:

Die folgenden Lebensmittel enthalten viel Purin und sollten deswegen nur in Maßen verzehrt werden:

  • Fleisch
  • Geflügel
  • Wild
  • Innereien
  • Wurst
  • Fisch
  • Sojaprodukte
  • Hülsenfrüchte
  • Haut von Fisch und Geflügel
  • Kruste von Fleisch
  • Geräucherte Fisch- und Fleischwaren
  • Schalen- und Krustentiere
  • Kohl, Kohlsprossen, Spinat, Spargel

Lebensmittel mit wenig Purin:

  • Alle anderen Gemüsesorten
  • Eier
  • Milch und Milchprodukte
  • Getreide und Getreideprodukte