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Glia
Glia
Syn.: Neuroglia
das vom Ektoderm abstammende interstitielle Zellgewebe des Nervensystems (NS), das die Räume zwischen Nervenzellen u. Blutgefäßen bis auf einen 20 nm breiten Spalt ausfüllt, die Markscheiden bildet u. Stütz-, Nähr- u. Phagozytosefunktionen ausübt. Als G. des peripheren Nervensystems sind es die Hüll- oder Mantelzellen der Ganglienzellen u. die Schwann-Zellen der Nervenfasern. In der zentralen G. werden unterschieden: 1) Makroglia (Astroglia; als Kurzstrahler = protoplasmatische Astrozyten u. als Langstrahler = Astrocytus fibrosus), 2) Mikroglia, u. zwar als a) Oligodendrogliazellen, b) class="epo">Hortega-Gliazellen, 3) Ependymzellen, 4) bes. Formen (Golgi-Epithelial-, Müller-Stützzellen, Fañanas-Zellen, Pituizyten). Die Gliazellen (Gliozyten) bleiben - im Gegensatz zu den Nervenzellen - vermehrungsfähig. Die histologische Darstellung erfolgt durch Metallsalzimprägnation (z.B. Silberimprägnation) oder Färbung (Weigert, Holzer). Die in den einzelnen Hirnrindenbezirken unterschiedliche Gliaarchitektonik wird zu morphologischen u. funktionellen Differenzierungen des Gehirns herangezogen (s.a. Brodmann-Areae).
Astrozyt; Brodmann-Areae; Ektoblast; Ependym; Gliafilz; Gliaproteinfilamente; Gliazelle; Gliom(a); Gliozyt; Mikroglia; Neuroglia; Schwann-Zelle; Spongioblast
Ependym... (mehr)
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