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Stammzellen aus der Nabelschnur einlagern – warum das sinnvoll ist

Heute ist es möglich, bereits bei der Geburt durch die Einlagerung von Stammzellen aus der Nabelschnur für die spätere Gesundheit Ihres Kindes vorzusorgen. Denn eingelagerte Stammzellen können bei späteren Erkrankungen das Leben Ihres Kindes retten. Um diese einmalige Chance zu nutzen, sollten sich Eltern und Großeltern schon vor der Entbindung mit dem Thema Stammzellen beschäftigen: Wollen wir für unser Kind oder Enkelkind diese besondere Gesundheitsvorsorge leisten?

Eltern mit Kindern © AleksandarNakic/Getty Images – Eltern, die Nabelschnurblut aufbewahren, sorgen für ihren Nachwuchs vor.

Was sind Stammzellen?

Stammzellen sind der Grundbaustein des Lebens: Aus Stammzellen entstehen mehr als 200 verschiedene Zellarten wie Blut-, Muskel- oder Nervenzellen. Die erste Stammzelle des Menschen ist übrigens die befruchtete Eizelle. Nach der Geburt erneuern Stammzellen unsere verschlissenen Zellen und Gewebe. Außerdem steuern sie bei Verletzungen und Krankheiten ein Leben lang die Regeneration und Reparatur von Wunden, Knochenbrüchen oder anderen Schäden im Körper.

Im Laufe des Lebens nimmt die Anzahl der Stammzellen jedoch ab beziehungsweise sinkt deren Qualität – das ist einer der Gründe, warum der Alterungsprozess anhand von Falten oder grauen Haaren irgendwann sichtbar wird. Auch für Krankheiten ist der Mensch dann deutlich anfälliger als noch in jüngeren Jahren.

Stammzellen aus der Nabelschnur

Eine besondere Quelle an Stammzellen findet sich in der Nabelschnur. Die darin enthaltenen Zellen sind besonders jung und leistungsfähig, sie vermehren sich schnell und ihr Erbgut ist frei von Umweltschäden. Je jünger Stammzellen sind, desto besser können sie Reparaturmechanismen in unserem Körper unterstützen. So heilen Knochenbrüche oder Wunden bei Kindern viel schneller als bei älteren Menschen. Deshalb haben vor allem die sehr jungen Stammzellen aus der Nabelschnur ein großes Potential und können bei der späteren Behandlung von Krankheiten Lebensretter sein.

Nabelschnurblut am besten während der Geburt entnehmen

Um ihrem Kind im späteren Leben die Chance zu bieten, bei bestimmten Krankheiten auf eine Behandlung mit eigenen Stammzellen zurückzugreifen, können Eltern ein Stammzelldepot anlegen. Dazu werden die Zellen zum frühestmöglichen Zeitpunkt des Lebens, direkt nach der Geburt, gesichert und langfristig eingelagert.

Die Gewinnung von Nabelschnurblut ist einfach und für Mutter und Kind unbedenklich. Nach der Abnabelung wird die Nabelschnur punktiert, um stammzellreiches Blut aus der Plazenta und der Nabelschnur aufzufangen.

Wie finde ich die richtige Klinik?

Die fachgerechte Entnahme des Nabelschnurblutes ist nicht in jedem Krankenhaus in Deutschland möglich. Daher spielt für werdende Eltern, die ein Stammzelldepot für ihr Kind anlegen möchten, auch die Wahl der passenden Geburtsklinik eine wichtige Rolle. Vita 34 hat ein stetig wachsendes Netzwerk an momentan mehr als 600 Entbindungskliniken, in denen Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe während der Geburt entnommen werden können. Über den Klinikfinder finden Sie leicht eine passende Klinik in Ihrer Nähe.

Erfolgreiche Therapien, Studien und Heilversuche

Stammzellenreiches Nabelschnurblut wird schon heute als Arzneimittel erfolgreich bei der Behandlung von Krankheiten, in Therapien oder Heilversuchen angewendet. Bei über 80 Indikationen wurden Nabelschnurblut oder Zellen aus Nabelschnurblut bereits eingesetzt.

Einsatzmöglichkeiten für Stammzellen aus Nabelschnurblut:

  • Regeneration der Blutbildung
  • Neurologische Schädigungen (zum Beispiel frühkindliche Hirnschäden)
  • Stoffwechselerkrankungen und Immundefekte (zum Beispiel Gebrechlichkeit (Frailty), Diabetes mellitus Typ 1)
  • Autoimmunerkrankungen (zum Beispiel Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), Rheumatoide Arthritis)
  • Degenerative Gewebeerkrankungen (zum Beispiel Osteoarthritis)

Stammzellen aus der Nabelschnur einlagern

Wer das Potential von Stammzellen aus der Nabelschnur für das eigene Kind nutzen möchte, kann nach der Entnahme Nabelschnurblut einlagern. So werden die Stammzellen zur medizinischen Vorsorge für das Kind aufbewahrt.

Die Aufbewahrung von Nabelschnurblut ist eine langfristige Investition. Bis zu 50 Jahre und länger können die Stammzellen eingelagert werden. Damit tragen die Anbieter von Nabelschnurblutbanken eine besondere Verantwortung: Schließlich müssen die eingelagerten Zellen auch noch in 50 Jahren einsatzfähig und verfügbar sein. Viele Eltern fragen sich daher: Wie kann das funktionieren? Und wer garantiert uns, dass das Unternehmen so lange besteht? Für diesen Fall bieten große und erfahrene Nabelschnurblutbanken wie Vita 34 eine spezielle Insolvenzversicherung an.

Damit ist das Blut für die gesamte Einlagerungszeit vor Unternehmensinsolvenzen geschützt. Daneben muss Vita 34 im Fall einer Anwendung das Nabelschnurblut sicher und schnell in das jeweilige Krankenhaus transportieren können – und das manchmal weltweit: Vita 34 lieferte beispielsweise bereits erfolgreich Präparate von Deutschland aus zu Patienten nach Australien, USA, Spanien oder Georgien.

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Aktualisiert: 26.02.2020