Altersweitsichtigkeit

Mann mit Altersweitsichtigkeit liest Karte © istockphoto, stevecoleimages

Altersweitsichtigkeit (Presbyopie) entwickelt sich bei fast allen Menschen ab einem Alter von 40 Jahren. Auch wenn man sich zwischen 40 und 50 noch so jung fühlt - Altersweitsichtigkeit lässt sich auch mit Sport und gesunder Ernährung nicht verhindern. Ab einem gewissen Alter benötigen die meisten Menschen eine Brille, um entspannt lesen zu können oder am Rechner zu arbeiten. Dennoch muss sich niemand alt fühlen, nur weil er plötzlich auf eine Sehhilfe angewiesen ist. Die Gleitsichtbrille macht alles mit und ist der ideale Begleiter für die aktive Generation 40plus.

Mit Gleitsichtbrillen gegen Altersweitsichtigkeit

  • Ab 40 setzt die Altersweitsichtigkeit ein.
  • Die ideale Lösung für Weitsichtige ist eine Gleitsichtbrille, mit der scharfes Sehen im Nah- und Fernbereich möglich ist.
  • Moderne Gleitsichtgläser sind komfortabel zu tragen, passen in modische Fassungen und sind gar nicht so teuer.
  • Auch Sonnenbrillen und Sportbrillen können mit Gleitsichtgläsern ausgestattet werden.

Die schlechte Nachricht: Irgendwann trifft die Alterssichtigkeit jeden.
Die gute Nachricht: Niemand muss sich damit abfinden. Mit einer Gleitsichtbrille können auch Weitsichtige problemlos und entspannt lesen, fernsehen, arbeiten oder Sport treiben. Moderne Gleitsichtbrillen sind wie eine Art Wellness für die Augen: Sie verbessern die Sehfähigkeit und setzen gleichzeitig modische Akzente – und sorgen damit doppelt dafür, dass sich ihre Träger wohl- und jung fühlen. Selbst bei sportlichen Aktivitäten oder im Urlaub sind Gleitsichtbrillen ideale Begleiter, da sie auch als Sport- und Sonnenbrillen glänzen.

Die Wahrheit über Gleitsichtbrillen

Noch immer zögern viele Alterssichtige, zum Augenoptiker zu gehen. Das liegt vor allem an mangelnder Information. Dabei ist die Gleitsichtbrille ein maßgeschneidertes High-End-Produkt für den aktiven Lebensstil – also für Arbeit, Sport und Freizeit.

Welche Vorurteile es gibt und warum sie völlig unbegründet sind, erklärt Kerstin Kruschinski vom Kuratorium Gutes Sehen:

Vorurteil 1: An Gleitsichtgläser muss ich mich erst mühsam gewöhnen, weil sie am Anfang unverträglich sind.

Kruschinski: Spontane Anpassungsschwierigkeiten treten nur noch selten auf. Und selbst dagegen gibt es bereits die richtigen Gläser: Sie bieten mehr Schärfe in den Übergangszonen von Nah- und Fernsicht. Dadurch wird nicht nur das dreidimensionale, also das räumliche Sehen verbessert. Auch die Spontanverträglichkeit der Gläser wird deutlich höher. Damit entfällt selbst für Gleitsicht-Neulinge meist die Eingewöhnungsphase. Manche Hersteller geben sogar eine Verträglichkeitsgarantie auf ihre Gläser.

Vorurteil 2: Eine Gleitsichtbrille schränkt das Gesichtsfeld zu stark ein. Beim Fahrradfahren oder Joggen kann ich damit nicht scharf sehen.

Kruschinski: Bei modernen Gleitsichtgläsern ist der Schärfebereich des Glases bis nach unten ausgedehnt: Die seitlichen Ränder des Sichtfeldes, an denen früher bedingt durch die Konstruktion noch leichte Verzerrungen und Verschwimmen der Regelfall waren, sind heute so schmal, dass sie nicht mehr stören.

Vorurteil 3: Eine Gleitsichtbrille ist viel zu teuer.

Kruschinski: Bei Gleitsichtgläsern gibt es eine breite Auswahl. Jeder Hersteller bietet ein breites Angebot an Gläsern für unterschiedliche Ansprüche und Geldbeutel. Inzwischen liegen auch Einstiegsgläser auf einem qualitativ hohen Niveau. Gerade Presbyope im Alter zwischen 40 und 50 brauchen oft nur eine leichte Korrektur ihrer Alterssichtigkeit.

Vorurteil 4: Für Gleitsichtgläser gibt es zu wenige moderne Fassungen.

Kruschinski: Früher mussten Gleitsichtgläser noch eine gewisse Mindestgröße haben, so dass kleinere oder sehr flache Fassungen für Gleitsichtbrillenträger nicht in Frage kamen. Heute ist es kein Problem mehr, Gleitsichtgläser auch in kleinere aktuelle, moderne Fassungen einzupassen.

Aktualisiert: 03.03.2017 – Autor: KGS

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