Augenerkrankungen - Die häufigsten Augenerkrankungen

Rot-Grün-Schwäche und Schielen

Die Rot-Grün-Schwäche tritt häufig bei Männern, selten bei Frauen auf: Rund acht Prozent der Männer haben Schwierigkeiten damit, die Farben Rot und Grün sowie Mischfarben mit Rot- oder Grünanteil korrekt auseinanderzuhalten. Bei Frauen sind es lediglich 0,4 Prozent. Die Rot-Grün-Sehschwäche tritt in verschiedenen Graden auf, ist angeboren und nicht behandelbar. Im Alltag stört die Rot-Grün-Sehschwäche kaum, der Betroffene hat sich an den "falschen" Seheindruck längst gewöhnt. Bei einigen Berufen wie Piloten, Grafikern oder Polizisten ist allerdings Farbsicherheit Voraussetzung.
Auch Schielen (Strabismus) kann das gute Sehen maßgeblich beeinträchtigen. Eine schielende Person kann die Augen nicht parallel zueinander ausrichten.

Grauer Star und grüner Star

Der Graue Star (Katarakt) ist eine Trübung der Augenlinse. Er führt zu einem langsamen, schmerzlosen Sehverlust. Behandelt wird der Graue Star durch die operative Entfernung der Linse; stattdessen wird eine Kunststofflinse eingesetzt.

Der Grüne Star (Glaukom) resultiert aus einem erhöhten Druck im Augeninneren. Dieser ist nicht wahrnehmbar, beschädigt aber allmählich die Netzhaut und kann zur Erblindung führen! Da die Krankheit langsam voranschreitet, ist der sich allmählich verstärkende „Tunnelblick" vom Betroffenen schwer zu bemerken. Nur rechtzeitige Feststellung und medikamentöse Behandlung können das Augenlicht retten. Es gibt aber auch verschiedene operative Methoden.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kurz- und weitsichtige Augen sind in der Länge weniger exakt gewachsen als normalsichtige, oder die Brechkraft der Augenlinse ist nicht ideal. Daher benötigen diese Augen Hilfe fürs optimale Sehen.
  • Jedes Auge wird alterssichtig. Das ist ganz normal. Eine Gleitsichtbrille sorgt für gutes Sehen im Alter.
  • Grauer Star und Grüner Star sind Augenkrankheiten und sollten vom Augenarzt untersucht werden.

Aktualisiert: 05.01.2017 – Autor: KGS

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