Amphetamine: Wirkung von Speed & Co.

Amphetamine als Pulver und Tabletten
© Steve Buissinne

Amphetamin ist eine künstlich hergestellte Substanz, die in Pulverform erscheint und unter anderem in verschiedenen Medikamenten enthalten ist. Die stimulierende harte Droge wird auch Speed genannt und ist in Deutschland besonders als Partydroge in der Rave- und Technoszene verbreitet. Auch Manager, Arbeiter und gestresste Studenten nutzen Amphetamine, um möglichst lange konzentriert und wach zu bleiben.

Eine Form von Metaamphetaminen ist Crystal Meth, eine hochgradig gefährliche Partydroge. Es ist extrem suchterzeugend und zerstört den Körper systematisch. Viele Meth-Konsumenten überleben die Sucht nicht.

Was ist Speed?

Speed (auch Pep) ist eine synthetische Droge, die ein hohes Suchtrisiko besitzt. Es handelt sich dabei um eine spezielle Form von Amphetamin. Neben dem Wirkstoff sind meist noch weitere Zutaten enthalten, die entweder ebenfalls eine psychoaktive Wirkung besitzen oder als Füllstoff dienen.

Konsumiert wird das Pulver meist, indem es mit einem Papierröhrchen in die Nase geschnieft wird. Es kann jedoch auch in Tablettenform oder aufgelöst in einem Getränk eingenommen werden.

Wirkung der Speed Droge

Speed löst ein Hochgefühl und eine Art hyperaktive Wachheit aus. Es erhöht die Konzentration und Leistungsfähigkeit. Konsumenten können damit nächtelang durchtanzen oder arbeiten, ohne müde zu werden. Etwa sechs bis acht Stunden nach der Einnahme kommt es zu einem Unruhegefühl, denn der Körper fordert dringend Ruhe und Entspannung, was das Amphetamin jedoch nicht zulässt. Daher greifen die Konsumenten häufig zu Beruhigungsmitteln oder Cannabis, um entspannen zu können.

Amphetamine verdrängen zudem das Hungergefühl und können zu Schlaflosigkeit, Übelkeit und bizarrem, unkontrollierten Verhalten führen. Im Extremfall verursacht eine hohe Dosis Speed Krämpfe und Anfälle und kann sogar tödlich enden.

Bei regelmäßigem Konsum drohen Zahnausfall, Unterernährung, Hirn-, Herz-, Leber-, Nieren- und Lungenschädigungen, Schlaganfall, Herzinfarkt, Depressionen und Psychosen.

Aktualisiert: 25.09.2017
Autor*in: Kristina Klement

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