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Cannabis

Cannabis © Rex Medlen

Cannabis gehört zu den pflanzlichen Drogen. Es wird aus der weiblichen Form der Cannabis-Pflanze, einem Hanfgewächs, gewonnen. Dieser Hanf enthält die psychoaktive Wirksubstanz Tetrahydrocannabinol (THC). Dabei wird zwischen den getrockneten Blättern und Blüten (Marihuana) und dem gepressten Harz der Blütenstände (Haschisch) unterschieden.

Cannabis als Alltagsdroge?

In der Regel wird Cannabis zerbröselt, mit Tabak vermengt und in einem Joint oder einer Wasserpfeife geraucht. Seltener wird es als Tee getrunken oder in Keksen verbacken.

Da das körperliche Abhängigkeitspotential von Cannabis relativ gering ist, wird es häufig auch als weiche Droge bezeichnet. Die Gefahr der psychischen Abhängigkeit ist jedoch um ein Vielfaches höher.

Cannabis: Wirkung von Haschisch und Marihuana

Haschisch und Marihuana haben in der Regel eine beruhigende, entspannende Wirkung. Je nach Menge und Art des Konsums können jedoch sehr unterschiedliche Gefühle entstehen. Das Spektrum reicht von Heiterkeit, einem gesteigerten Kommunikationsbedürfnis, und einer intensiveren Sinneswahrnehmung über Erregung bis hin zu gedrückter Stimmung, Unruhe, Angst und Panik.

Gesundheitliche Gefahren durch Cannabis-Konsum

Langzeitwirkungen sind Konzentrations- und Aufmerksamkeitsschwäche, psychische Abhängigkeit, und psycho-soziale Veränderungen. Wie stark letztere sind, hängt vom jeweiligen psychischen Grundzustand der Konsumenten ab. Während manche Nutzer starke charakterliche Veränderungen durchlaufen, antriebslos, müde und gleichgültig werden und sogar Psychosen entwickeln können, hat der Cannabis-Konsum auf andere keinerlei psychische Auswirkungen.

Bei jugendlichen Konsumenten können Wachstums- und Entwicklungsstörungen auftreten. Zudem haben Cannabis-Raucher ein bis zu zehnfach erhöhtes Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, als Tabak-Raucher.

Aktualisiert: 25.09.2017 – Autor: Kristina Klement

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