Kokain: Rauschdroge, die stark abhängig macht

Kokain © Karolina Grabowska / Kaboompics

Kokain, umgangssprachlich Koks genannt, ist eine Rauschdroge mit enorm hohem Abhängigkeitspotential. Schon der erste Kokain-Konsum kann hier zur Sucht führen. Hergestellt wird das weiße Pulver mit einem chemischen Verfahren aus den Blättern des Coca-Strauchs. Während Kokain früher als gängiges Schmerzmittel in Arztpraxen und Krankenhäusern galt, zählt Kokain heute zu den gefährlichsten Drogen. Das Pulver, das in der Regel geschnupft wird, löst beim Konsumenten ein extatisches Hochgefühl aus, dem jedoch schnell Unruhe, Niedergeschlagenheit und Nervosität fühlen. Hinzu kommt das starke Verlangen, das Glücksgefühl wieder zu spüren und somit nach mehr Kokain.

Auch die Droge Crack wird aus Kokain gewonnen. Diese rauchbare Form des Kokains ist weitaus stärker und birgt somit auch ein noch größeres Risiko.

Wirkung von Kokain

Die direkte Wirkung der Droge Kokain (Koks) zeigt sich durch:

  • Appetitlosigkeit
  • beschleunigte Atmung
  • erhöhter Puls
  • Euphorie
  • Halluzinationen

Aber auch Übelkeit, Angst, Depressionen, Panik und Verfolgungswahn können Folge des Konsums sein. Bei dauerhaft Kokain-Abhängigen stellen sich häufig Orientierungslosigkeit, Apathie, Halluzinationen und Erschöpfung ein. Auch irreversible körperliche Probleme wie Leber-, Nieren- und Lungenschäden, Schäden an der Nasenschleimhaut, Infektionskrankheiten, Zahnausfall, Abszesse und sexuelle Funktionsstörungen sind typische Anzeichen einer Kokainsucht.

Als älteste und gefährlichste Droge der Welt hat Kokain schon zahlreiche Leben ruiniert. Die extreme Sucht macht alles andere vergessen, es geht nur noch darum, die Droge zu beschaffen und zu finanzieren. Durch diese Sucht nach Kokain besteht eine hohe Gefahr, auf die schiefe Bahn zu geraten, mit Kriminalität und Prostitution in Kontakt zu kommen und Job und Familie zu verlieren.

Aktualisiert: 25.09.2017 – Autor: Kristina Klement

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