Ecstasy und Halluzinogene

Ecstasy © Brett_Hondow

Die Partydroge Ecstasy wird meist in Pillen-, Tabletten- oder Kapselform angeboten und konsumiert. Ecstasy (auch XTC) besteht aus verschiedenen Wirkstoffen, unter anderem (aber nicht zwingend) MDMA. Außerdem können weitere Substanzen in den bunten "Partypillen" stecken, beispielsweise Amphetamine, Koffein, MDA oder MDE. Was genau in der Droge Ecstasy enthalten ist, weiß der Konsument in der Regel nicht. Da die Ecstasy-Tabletten oft schön bunt und mit witzigen Motiven bedruckt sind, wirken sie ungefährlich. Tatsächlich hat die Droge Ecstasy aber ein enormes Schädigungs- und Suchtpotential.

Wirkung von Ecstasy

Durch die unterschiedliche Zusammensetzung ist auch die Wirkungsweise einzelner Ecstasy-Pillen verschieden. Meist entsteht jedoch ein Gefühl von unendlicher Leistungsfähigkeit, ein beeinträchtigtes Urteilsvermögen und hohe Kontaktfreudigkeit. Hinzu kommen jedoch auch:

Bei dauerhaftem Konsum treten Gehirnschäden, Persönlichkeitsveränderungen, Gefühlskälte, Depressionen, Konzentrationsstörungen und Psychosen auf. Außerdem besteht die Gefahr von Nierenversagen, Blutungen, Herzproblemen und einer dauerhaften Schädigung des Immunsystems.

Halluzinogene

Halluzinogene sind sehr unterschiedliche psychoaktive Substanzen, die jedoch alle eine ähnliche Wirkung auf den jewieligen Konsumenten haben. Zu den Arten von Halluzinogenen gehören LSD (kurz für: Lysergsäurediethylamid), Giftpilze, Meskalin oder Nachtschattengewächse sowie synthetische Substanzen wie PCP und Ketamin.

All diese Drogen zeichnen sich dadurch aus, dass sie tiefgreifende Bewusstseinsveränderungen hervorrufen.

Wirkung von Halluzinogenen wie LSD

Wie der Name schon sagt, erzeugen Halluzinogene Halluzinationen. Konsumenten verlieren völlig das Gefühl für Zeit und Raum und nehmen Dinge wahr, die sich rational nicht erklären lassen. Die physische Grundstimmung vor Einnahme der Drogen spielt dabei eine wichtige Rolle. Ist der Konsument gut gelaunt, können die Halluzinogene Euphorie und Hochgefühle auslösen. Bei depressiven, bedrückten Menschen kann dies jedoch ins Gegenteil umschlagen. Horror, Panik und Angstzustände sind die Folge.

Durch die starken Wahnvorstellungen können sich die Konsumenten leicht in Gefahr bringen, indem sie etwa aus dem Fenster springen und denken, sie stünden auf dem Sprungturm eines Schwimmbads. Außerdem können Halluzinationen und Psychosen auch nach dem Abklingen der Drogenwirkung dauerhaft bestehen bleiben.

Aktualisiert: 13.09.2018 – Autor: Kristina Klement

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