Bärentraube

Bärentraube © istockphoto, siur

Bärentraube ist auf der nördlichen Erdhalbkugel heimisch, insbesondere in Europa, Nordamerika, Sibirien und dem Altaigebirge. Die medizinisch verwendeten Bärentraubenblätter stammen aus Wildsammlungen in Spanien und Italien. Der Import aus osteuropäischen Ländern wurde aufgrund des Artenschutzes untersagt.

In der Pflanzenheilkunde werden die getrockneten Blätter der Bärentraube (Uvae ursi folium) verwendet.

Typische Merkmale der Bärentraube

Bärentraube ist ein immergrüner Kleinstrauch mit kleinen, ledrigen Blättern, die auf der Oberseite dunkelgrün glänzen. Die glatten Zweige mit rotbrauner, abschilfernder Rinde breiten sich flach über dem Boden aus, manchmal bis zu mehreren Metern weit.

Die Pflanze trägt außerdem in Trauben wachsende weiße oder rötliche Blüten, aus denen sich scharlachrote Früchte entwickeln. Aufgrund der Ähnlichkeit wird die Bärentraube häufig mit der Preiselbeere verwechselt.

Bärentraube als Arznei

Die Droge besteht aus den recht dicken, ledrigen Blättern bzw. den Blattfragmenten. Die ganzrandigen Blätter sind unbehaart, zum Teil ist der Blattrand zurück gebogen. Ganz junge Blätter tragen dicke, meist gekrümmte Haare.

Geruch und Geschmack der Bärentraube

Bärentraubenblätter verbreiten keinen besonders charakteristischen Geruch. Der Geschmack der Blätter ist etwas bitter und zusammenziehend (adstringierend).

Autor: Dr. med. Carmen Monasterio, Fachärztin für Innere Medizin

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