Besenginster

Besenginster © istockphoto, Friedemeier

Besenginster ist insbesondere in Mittel-, Süd- und Osteuropa verbreitet, in Südafrika, Nord- und Südamerika wurde die Pflanze eingebürgert. Das Kraut wird im Frühjahr oder Spätherbst gesammelt und überwiegend aus den Balkanländern eingeführt.

Verwendung in der Pflanzenheilkunde

In der Pflanzenheilkunde werden die oberirdischen Teile, häufig mitsamt vereinzelter Blüten und blühender Triebspitzen (Cytisi scoparii herba), verwendet. Die Blüten alleine (Cytisi scoparii flos) werden eher in der Volksmedizin eingesetzt.

Besenginster: Besondere Merkmale

Besenginster ist ein verzweigter, bis zu zwei Meter hoher Strauch, der grüne, rutenförmige Zweige ausbildet. Die Zweige tragen an den oberen Zweigabschnitten ungeteilte Blätter, weiter unten sind die Blätter dreizählig. Charakteristisch sind die relativ dichten gelben Blüten, die bis zu 2,5 Zentimeter lang werden und sich zu flachen, gebogenen Hülsen weiterentwickeln.

Hauptbestandteil von Besenginsterkraut sind die schwarzbraunen bis braungrünen, etwa zwei bis drei Millimeter dicken Zweigstückchen. Diese besitzen fünf deutlich hervortretende, hellere Längskanten. Vereinzelt kommen außerdem kleine Blatt- und Blütenteile vor.

Wie riecht und schmeckt Besenginster?

Das Kraut verbreitet keinen besonderen Geruch. Geschmacklich ist Besenginsterkraut sehr bitter.

Autor: Dr. med. Carmen Monasterio, Fachärztin für Innere Medizin

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