Bockshornklee – Anwendung

Bockshornsamen können innerlich und äußerlich angewandt werden.

Innerlich angewandt regen die Samen bei Appetitlosigkeit den Appetit an. Neueren klinischen Studien zufolge sollen Bockshornsamen außerdem bei Haarausfall helfen.

Bockshornklee äußerlich anwenden

Aus Bockshornsamen können ferner Breiumschläge angefertigt werden, die sich zur äußerlichen Behandlung von lokalen Entzündungen, Furunkeln und Geschwüren eignen. In der Traditionellen Arzneimittelkunde gelten die Samen hingegen in Kombination mit anderen Pflanzen als Mittel zur Schleimlösung im Bereich der Atemwege.

Bockshornsamen in der Volksmedizin

Die Anwendungsgebiete von Bockshornsamen in der Volksheilkunde sind vielfältig. Aufgrund des hohen Schleimstoffgehaltes nutzt man sie zum Beispiel bei Entzündungen der Schleimhäute der oberen Atemwege (Katarrhen) sowie zur Behandlung von Magengeschwüren, Magenschmerzen, Typ-II-Diabetes, zu hohen Blutfettwerten (Hypercholesterinämie) und Impotenz.

Mehrmals täglich mit etwas Flüssigkeit eingenommen gilt das Samenpulver auch als stärkendes Mittel (Roborans).

Bockshornklee als Homöopathikum

Homöopathisch verwendet man die reifen getrockneten Samen zur Behandlung von Stoffwechselstörungen.

Inhaltsstoffe von Bockshornklee

Bockshornsamen bestehen zu einem großen Teil (30 %) aus Schleimstoffen. Ferner kommen bis zu 3 % Steroidsaponine, als Bitterstoffe die Trigofoenoside A-G sowie ein wenig ätherisches Öl in den Samen vor. Auch die enthaltenen Mengen des Alkaloids Trigonellin und das Steroidpeptid Foenugraecin gehören möglicherweise zu den wirksamkeitsbestimmenden Inhaltsstoffen.

Indikationen, bei den Bockshornklee helfen kann

Diese Indikationen können durch die Anwendung von Bockshornklee behandelt werden.

  • Appetitlosigkeit
  • lokale Entzündungen
  • Furunkel
  • Geschwüre
  • evtl. Haarausfall

Autor: Dr. med. Carmen Monasterio

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