Efeu

Efeu © istockphoto, Vedmochka

Efeu stammt aus Mittel-, West- und Südeuropa einschließlich der Mittelmeergebiete sowie aus Westasien. Die Droge wird vorwiegend aus Osteuropa importiert.

Efeu in der Pflanzenheilkunde

In der Pflanzenheilkunde werden die Blätter des Efeus (Hederae folium) verwendet. Vornehmlich eignen sich im Frühjahr und Frühsommer gesammelte Blätter nicht blühender Zweige (Jugendform) aus dem unteren Bereich der Pflanze.

Efeu: Merkmale der Kletterpflanze

Efeu ist eine bekannte immergrüne Kletterpflanze, die sich bis zu 20 m hoch an Gebäuden, Installationen, Bäumen oder sonstigen "Gerüsten" hochranken kann. Die nichtblühenden Triebe, die sogenannte Jugendform, klettern mithilfe von Luftwurzeln.

Während die Blätter der Jugendform klein und 3-5-lappig sind, sind die Blätter der Altersform größer und eiförmig. Im Spätsommer erscheinen unscheinbare, hellgrüne Blüten, die in kugeligen Blütenständen stehen. Die Früchte der Pflanze sind im unreifen Zustand grün, reif sind sie blauschwarz.

Efeu als Arznei

Die als Droge verwendeten Efeublätter sind 4-10 cm lang, dunkelgrün und herz-fingerförmig. Deutlich heben sich auf dem dunkelgrünen Grund die hellen Blattadern hervor, die auch in der Schnittdroge deutlich zu erkennen sind. Die jungen Blätter sind teilweise behaart, die älteren hingegen kahl.

Neben den Blättern kommen auch braune bis dunkelgrüne Blattstiele in der Droge vor.

Geruch und Geschmack von Efeu

Der Geruch von Efeublättern ist nur sehr schwach wahrnehmbar. Die Blätter riechen recht eigentümlich und etwas muffig.

Der Geschmack von Efeublättern ist schleimig, leicht kratzend und schwach bitter.

Autor: Dr. med. Carmen Monasterio

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