Esche

Esche © istockphoto, Argument

Esche ist in Europa und Südwestasien beheimatet, wobei der Baum häufig auch als Garten- und Parkbaum angebaut wird. Das medizinisch genutzte Material stammt zumeist aus Wildsammlungen.

Esche in der Pflanzenheilkunde

In der Pflanzenheilkunde werden die getrockneten Blätter der Esche (Fraxini folium) und daneben die Rinde junger Zweige (Fraxini cortex) verwendet. Aus der Mannaesche (Fraxinus ornus) wird das sogenannte Manna (Manna cannelata) gewonnen, ein getrockneter, zuckerhaltiger Saft, der nach Verletzung des Baumes bei warmem, trockenem Wetter aus der Rinde austritt.

Esche: Typische Merkmale

Die Esche ist ein bis zu 40 m hoher Laubbaum mit großen, gegenständigen, gefiederten Blättern. Die unscheinbaren Blüten erscheinen im Frühjahr noch vor den Blättern. Der Baum trägt außerdem längliche, geflügelte Früchte, welche etwa 3-4 cm lange Nüsse sind. Diese sind meist in dichten Büscheln angeordnet.

Escheblätter als Arznei

Das medizinisch genutzte Blattmaterial besteht aus spröden Bruchstücken der Fiederblätter, wobei auf der Unterseite deutlich die Blattnerven zu erkennen sind. Der Hauptnerv ist schwach behaart und der Blattrand gezähnt. Des Weiteren sind auch die bis zu 2 mm dicken, hellbraunen Blattspindeln Teil des Drogenmaterials.

Der Geruch von Eschenblättern ist relativ schwach und eigenartig. Geschmacklich sind Eschenblätter bitter.

Autor: Dr. med. Carmen Monasterio, Fachärztin für Innere Medizin

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Heilpflanzen-Lexikon durchsuchen

Wonach suchen Sie? Bitte wählen Sie eine Kategorie: