Huflattich

Huflattich © istockphoto, 13-Smile

Huflattich ist in Europa, Asien und Nordamerika beheimatet. Das medizinisch nutzbare Material stammte früher vor allem aus Wildsammlungen in Italien und den Balkanländern, heute wird eher mit Drogenmaterial aus dem Anbau der genetisch gleichwertigen Sorte Tussilago farfara "Wien" gehandelt.

Huflattich als Arznei

In der Pflanzenheilkunde nutzt man heute vorwiegend die getrockneten Blätter des Huflattichs (Farfarae folium). Früher waren auch das Kraut, die Blütenköpfe und die Wurzel von Bedeutung.

Huflattich: Typische Merkmale

Huflattich ist ein mehrjähriges, bis zu 30 cm hohes Kraut, das zwischen Februar und April blüht. Die Blätter zeigen eine typische Hufeisenform, sie sind auf der Oberseite grün und unterseitig silbrig. Noch vor den Blättern erscheinen die strahlend gelben Blütenköpfe mit schmalen Zungenblüten, die ein wenig an Löwenzahnblüten erinnern.

Das Drogenmaterial ist gekennzeichnet durch dünne, etwa 20 cm große, gelappte Blätter. Die Blätter sind unterseitig behaart, nur junge Blätter tragen auch auf der Oberseite Haare. Des Weiteren sind die Blattstiele Bestandteil der Droge. Huflattich verbreitet keinen besonderen Geruch. Der Geschmack von Huflattichblättern ist schwach schleimig und süßlich.

Autor: Dr. med. Carmen Monasterio

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Heilpflanzen-Lexikon durchsuchen

Wonach suchen Sie? Bitte wählen Sie eine Kategorie: