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Kamille Echte

Echte Kamille © istockphoto, Inahwen

Die Pflanze stammt ursprünglich aus Süd- und Osteuropa und dem Nahen Osten. Heute ist Kamille jedoch in ganz Europa, Nordamerika und Australien verbreitet.

Kamille als Heilpflanze

Die Droge entstammt vor allem Anbaugebieten in Argentinien, Ägypten, Ungarn, Bulgarien und zunehmend auch Spanien, Tschechien und Deutschland. Beim großflächigen Anbau zu medizinischen Zwecken werden jährlich mehr als 5.000 Tonnen Kamille geerntet.

Medizinisch werden die getrockneten Blütenköpfe (Matricariae flos), Flüssigextrakte oder aus den Blüten gewonnenes ätherisches Öl verwendet.

Kamille: Typische Merkmale

Kamille ist eine 1-jährige Pflanze mit stark geschlitzten Blättern und zahlreichen hübschen Blütenköpfchen, die etwa 0,5 m hoch wird. Die Blütenköpfchen tragen etwa 15 weiße Zungenblüten, die zunächst seitlich abstehen, später aber nach unten hängen.

Auf dem Blütenstandsboden, zwischen den weißen Zungenblüten, sitzen dicht gedrängt gelbe Röhrenblüten, die nacheinander und von unten nach oben aufblühen.

Eigenschaften von Kamillenblüten

Die Droge besteht aus den Blütenköpfchen mit gelben Röhrenblüten, die von einem Kranz weißer Zungenblüten umgeben sind. Der aufgewölbte Blütenstandsboden ist hohl. Wegen ihres gelben Blütenköpfchen und den strahlenförmig abgehenden weißen Zungenblüten verehrten schon die Ägypter die Kamille als "Blume des Sonnengottes".

Kamillenblüten verbreiten einen charakteristischen, sehr aromatischen Geruch. Der Geschmack von Kamillenblüten ist etwas bitter.

Autor: Dr. med. Carmen Monasterio

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