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Königskerze – Anwendung

Königkerze © ulleo

Königskerzenblüten werden bei entzündlichen Erkrankungen der Atemwege angewendet. Sie wirken lindernd bei Entzündungen der Schleimhäute (Katarrh der Atemwege) und damit einhergehendem Husten, Erkältungsbeschwerden, grippeartigen Symptomen und vermehrter Schleimproduktion. Auch bei Bronchitis (Entzündung der Bronchien) kann die Droge unterstützend angewendet werden. Traditionell verwendet man Wollblumen, um die Schleimlösung im Bereich der Luftwege zu unterstützen.

Königskerze: Anwendung in der Volksmedizin

Die Volksmedizin nutzt die heilende Wirkung der Pflanze schon lange zur Therapie von chronischem Husten und zur Förderung des Auswurfs von Bronchialsekret (Expektorans).

Des Weiteren verwendet man Wollblumen in der Volksmedizin als: 

  • harntreibendes Mittel (Diuretikum)
  • Mittel gegen Rheuma
  • schweißtreibendes Mittel

Ferner sollen die Blüten äußerlich aufgetragen zur schnelleren Wundheilung und Heilung diverser Hautleiden beitragen. In der Homöopathie werden die frischen, oberirdischen, zur Blütezeit gesammelten Pflanzenteile der Königskerze, ohne die verholzten Stängel, zur Behandlung von Erkrankungen der oberen und unteren Atemwege und des peripheren Nervensystems genutzt.

Inhaltsstoffe der Königskerze

Königskerzenblüten enthalten zu etwa 3 % Schleimstoffe und des Weiteren diverse Iridioide wie beispielsweise Aucubin, Saponine wie Verbascosid, Flavonoide und etwa 11 % Invertzucker.

Königskerze: Indikation

Indikationen, bei denen die Königskerze zur Anwendung kommen kann, sind:

  • Schleimhautentzündungen der Atemwege
  • Katarrh
  • Husten
  • Erkältung
  • Grippe
  • Bronchitis

Autor: Dr. med. Carmen Monasterio

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