Kümmel

Kümmel © istockphoto, Inahwen

Die Pflanze ist in Mitteleuropa, den Mittelmeergebieten und Asien beheimatet, angebaut wird sie weltweit. Die Droge stammt in den meisten Fällen aus Kulturen in Polen, Ostdeutschland, Holland und Ägypten. Als Droge werden die getrockneten, reifen Früchte (Carvi fructus) und das ätherische Öl (Carvi aetheroleum) verwendet.

Kümmel: Typische Merkmale der Pflanze

Kümmel ist eine zwei- bis mehrjährige, bis zu 1 m hohe Pflanze mit 2-3-fach gefiederten Blättern. Sie wächst bevorzugt an Wiesen- und Wegrändern. Kleine weiße bis schwach rose gefärbte Blüten stehen in 8-16-strahligen Dolden, die Hülle fehlt meistens.

Die Pflanze trägt kleine trockene, dunkelbraune Früchte. Diese den eigentlichen Kümmel darstellenden Pflanzenteile werden manchmal auch fälschlicherweise als Samen bezeichnet.

Kümmel: medizinisch wirksame Früchte

Die Droge beinhaltet die ganzen reifen und getrockneten Spaltfrüchte. Diese sind etwa 3-6 mm lang und 1 mm dick, von graubrauner bis dunkelbrauner Farbe und in der Form sichelförmig gekrümmt und beiderseits zugespitzt.

Der Querschnitt der Früchte sieht häufig wie die Form eines regelmäßigen Fünfecks aus. Bei guter Vergrößerung sind außerdem die Ölgänge zu erkennen.

Die Ernte erfolgt meist kurz vor der Vollreife der Früchte, der Gehalt an ätherischem Öl ist dann am höchsten.

Geruch und Geschmack von Kümmel

Kümmel verströmt einen sehr charakteristischen, aromatischen Geruch. Der Geschmack von Kümmel ist sehr würzig.

Autor: Dr. med. Carmen Monasterio, Fachärztin für Innere Medizin

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