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Malve

Wilde Malve © istockphoto, LianeM

Malve ist in Europa und Asien heimisch, als Unkraut jedoch auch in anderen Teilen der Welt anzutreffen. Die Droge wird zumeist aus Albanien, Bulgarien und Marokko importiert.

Wilde Malve in der Pflanzenheilkunde

In der Pflanzenheilkunde werden die zur Blütezeit gesammelten, getrockneten Blüten (Malvae flos) und Blätter (Malvae folium) verwendet. Die Blüten dürfen nicht mit den Schwarzen Malvenblüten verwechselt werden, die aus der Stockrose und nicht aus Malva-Arten gewonnen werden.

Malve und ihre Merkmale

Malve ist eine bis zu 1 m hohe, zwei- bis mehrjährige Staude mit 3-7-teilig gelappten Blättern. Die einzelnen Lappen sind abgerundet, behaart und der Rand gekerbt. Des Weiteren trägt die Staude 5-zählige, rosafarbene Blüten mit je fünf Kronblättern, auf denen charakteristische dunklere Streifen zu erkennen sind.

Malve als Arznei

Die Droge aus Malvenblüten enthält vor allem borstig behaarte Kelchblätter und hell-violette bzw. dunkelblauviolette Kronblätter. Ferner kommen zahlreiche fadenförmige Staubblätter vor, die häufig zu einer Röhre verwachsen sind. Vereinzelt findet man auch den abgeplatteten Fruchtknoten.

Malvenblätter sind rundlich mit 3-7 Lappen und ungleich gezähntem Blattrand. Deutlich kann man die handförmigen Blattadern erkennen. 

Malvenblüten: Geruch und Geschmack

Weder Malvenblüten noch -blätter verströmen einen besonders auffälligen Geruch. Der Geschmack der Blüten und Blätter ist schleimig.

Autor: Dr. med. Carmen Monasterio

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