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Mönchspfeffer

Mönchspfeffer © istockphoto, seven75

Der Mönchspfeffer ist im gesamten Mittelmeerraum bis Westasien und sogar in Nordwestindien beheimatet; Hauptlieferanten sind Albanien und Marokko. Die Pflanze wächst bevorzugt in den Küstengebieten und an den Ufern von Flüssen und Bächen. Mönchspfeffer wird auch als Zierpflanze gezogen.

Es werden die reifen, getrockneten Früchte als Droge verwendet.

Mönchspfeffer: Besondere Merkmale

Der Mönchspfeffer ist ein sommergrüner Strauch, der bis zu 6 m hoch wird. Die Zweige sind hellbraun und in der Jugend filzig behaart. Die Blätter ähneln einer Hand mit 5-7 lanzettförmigen, bis 10 cm langen Fingern.

Die kleinen Blüten können violett, rosa, blau oder selten weiß coloriert sein; sie befinden sich meist endständig und dicht zusammengefasst in Form von ährenartigen Blütenständen mit kleinen viersamigen Steinfrüchten.

Steinfrüchte als Arznei

Die reifen und getrockneten Steinfrüchte sind bräunlich-/ rot-schwarz bis oliv-schwarz. Sie sind in ihrer Form länglich bis kugelig, und der Durchmesser beträgt meist zwischen 3 und 5 mm.

Die Früchte werden in der Regel zu zwei Dritteln becherförmig von den helleren, behaarten Kelchresten eingeschlossen. Teilweise ist der etwa 1 mm lange Fruchtstiel noch vorhanden.

Geruch und Geschmack von Mönchspfeffer

Mönchspfeffer verströmt einen aromatischen, salbeiartigen Geruch. Im Geschmack ist Mönchspfeffer normalem Pfeffer recht ähnlich, er schmeckt gewürzhaft scharf.

Autor: Dr. med. Carmen Monasterio

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