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Myrrhenbaum

Myrrhenbaum © istockphoto, emer1940

Myrrhe ist in (Nord-)Ostafrika bis Arabien beheimatet, vornehmlich stammt die Pflanze aus Somalia, Eritrea, dem Sudan, dem Jemen und Abessinien. Die Droge wird auch aus diesen Ländern importiert.

Myrrhe in der Pflanzenheilkunde

In der Pflanzenheilkunde wird das Gummiharz von Myrrhe verwendet. Dieses tritt entweder spontan oder nach Verletzung aus der Rinde aus und erhärtet dann an der Luft. Das Anritzen der Rinde führt zwar zu einem schnelleren Austritt des Harzes, mindert aber gleichzeitig auch dessen Qualität.

Myrrhe: Merkmale der Pflanze

Zur Gewinnung von Myrrhe eignen sich nicht alle Commiphora-Arten. Geeignet sind die bis zu 3 m hohen Sträucher und kleine Bäume mit großen, spitzen Dornen und unbehaarten, gezähnten Blättern. Die Blätter sind meist dreizählig und wechselständig angeordnet.

Ferner trägt die Pflanze rosafarbene und gelbe Blüten, die in endständigen Rispen angeordnet sind, und etwa 12 mm lange, geschnäbelte Früchte.

Myrrhe-Harz als Arznei

Die getrocknete Myrrhe stellt sich in Form von unregelmäßig gerundeten Körnern und Klumpen verschiedener Größe dar. Die Farbe der Klumpen ist unterschiedlich und reicht von dunkel- bis schwarzbraun über dunkelorange bis hin zu gelb und farblos.

Geruch und Geschmack von Myrrhe

Myrrhe verströmt einen herb-aromatischen Geruch. Der Harz schmeckt bitter und kratzend und klebt beim Kauen an den Zähnen.

Autor: Dr. med. Carmen Monasterio

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