Petersilie

Petersilie © istockphoto, Ana Iacob

Petersilie ist vermutlich in den Mittelmeergebieten Europas und Westasien beheimatet und wird dort sowie in Nord- und Südamerika, Indien, Japan, Südafrika und Australien in verschiedenen Sorten angebaut. Die Pflanze wird als Gewürz und in der Pflanzenheilkunde verwendet. Die Droge wird in Deutschland gewonnen und teilweise aus Ungarn, Tschechien und der Slowakei importiert.

Petersilienwurzel in der Pflanzenheilkunde

In der Pflanzenheilkunde verwendet man vorwiegend die Wurzeln (Petroselini radix) und Blätter (Petroselini herba), seltener auch die Früchte (Petroselini fructus) der Petersilie. Da die therapeutische Anwendung der Petersilienfrüchte nicht vertretbar ist, beziehen sich die folgenden Ausführungen auch lediglich auf die Petersilienwurzel.

Petersilie: besondere Merkmale

Petersilie ist ein zweijähriges, bis zu 1 m hoch wachsendes Kraut mit krausem bzw. stark gefiederten Blättern und fleischiger Wurzel. Die Wildform der Pflanze, beispielsweise, hat nicht gekrauste, glatte Blätter.

Die unscheinbaren, grün-gelblichen oder manchmal auch rötlichen Petersilienfrüchte sind in Doppeldolden angeordnet; sie erscheinen im zweiten Jahr.

Eigenschaften von Petersilienwurzel

Die Wurzel ist, der Länge nach ein Mal geschnitten, etwa 15 cm lang und 2 cm dick. Die Schnittdroge besteht aus gelblich-weißen bis gelblich-roten Wurzelstücken mit runzeliger Oberfläche. In der Rinde, die man im Querschnitt sieht, kann man dunkelbraune, glänzende Ölgänge erkennen.

Die Wurzel verströmt einen eigentümlich aromatischen Geruch. Der Geschmack von Petersilienwurzel ist süßlich und leicht scharf.

Autor: Dr. med. Carmen Monasterio

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