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Rhabarber

Rhabarber © istockphoto, weisschr

Rhabarber stammt ursprünglich aus Nordwestchina und Osttibet, wird aber mitunter auch in Europa angebaut. Weiterer Anbau findet in China, Korea, Indien und Pakistan statt. Das Drogenmaterial wird aus Indien und China importiert.

Rhabarber im medizinischen Einsatz

Medizinisch genutzt werden die geschälten und von der Rinde befreiten, unterirdischen Organe des Rhabarbers ohne die Seitenwurzeln (Rhei radix).

Merkmale von Rhabarber

Rhabarber ist eine ausdauernde, etwa 2 m hoch wachsende Pflanze mit auffälligen großen Blättern mit dickem Stiel und weitläufigen Wurzelstöcken. Die Blätter sind handförmig gelappt und relativ tief geteilt.

Die Pflanze bildet große, traubige Blütenstände mit 6-zähligen weißen bis purpurroten Blüten.

Unterschied zum Speiserhabarber

In der Pflanzenheilkunde wird auch Rheum officinale, eine Rhabarberart mit rundlichen und häufig gezähnten Blättern, verwendet. In der Küche werden die oxalsäurereichen Blattstiele des Speiserhabarbers (Rheum rhabarbarum) genutzt.

Rhabarberwurzeln als Arznei

Das Drogenmaterial besteht aus dunkelgelben bis bräunlichen Wurzelstücken, die durch eine orangefarbene Streifung oder Marmorierung gekennzeichnet sind. Die Bruchstelle ist rötlichbraun und bröckelig.

Rhabarberwurzel verbreitet einen etwas eigenartigen und leicht rauchigen Geruch. Der Geschmack der Wurzeln ist herb und schwach bitter.

Autor: Dr. med. Carmen Monasterio

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