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Salbei – Wirkung

Salbei als Heilpflanze © Karolina Grabowska / Kaboompics

Salbei hat, insbesondere aufgrund des enthaltenen ätherischen Öls, einen hemmenden Einfluss auf das Wachstum von Bakterien, Viren (unter anderem Herpesvirus) und Pilzen.

Die enthaltenen Bitterstoffe erregen Bitterrezeptoren am Zungengrund, was zu einer Steigerung der Speichel- und Magensaftproduktion führt und so die Verdauung fördert. Das ätherische Öl reizt die Magenwand, wodurch es zu einer leichten Erhöhung der Magen- und Darmbewegung kommt.

Die hemmende Wirkung auf die Schweißsekretion beruht auf einer Beeinflussung der Wärmeregulationszentren im Mittelhirn.

Nebenwirkungen von Salbei

Nebenwirkungen sind in der Regel nur bei Überdosierung oder längerem Gebrauch zu befürchten. Das in den Salbeiblättern enthaltene Thujon kann zu Symptomen wie Hitzegefühl, Schwindel, erhöhter Herzfrequenz oder Krämpfen führen.

Bei äußerlicher Anwendung oder der Einnahme wässriger Zubereitungen wie dem Tee ist jedoch nicht mit Nebenwirkungen zu rechnen, da hier nur Spuren von Thujon enthalten sind.

Wechselwirkungen mit anderen Mitteln sind derzeit nicht bekannt.

Autor: Dr. med. Carmen Monasterio

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