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Spitzwegerich

Spitzwegerich © istockphoto, Pawel Gaul

Spitzwegerich ist in ganz Europa, Nord- und Mittelasien heimisch, in Australien und Amerika wurde die Pflanze eingebürgert. Das Drogenmaterial stammt vorwiegend aus Kulturen in den osteuropäischen Ländern und Holland und zu einem kleinen Teil aus Wildvorkommen.

In der Pflanzenheilkunde verwendet man die getrockneten Blätter und Blütenschäfte des Spitzwegerichs.

Spitzwegerich: Merkmale der Pflanze

Spitzwegerich ist eine mehrjährige, weit verbreitete Pflanze mit grundständigen Rosetten, die aus etwa 20 cm langen Blättern mit parallelem Nervenverlauf bestehen.

Der Zusatz lanceolatae im lateinischen Namen der Pflanze bedeutet so viel wie Spieß und beruht auf der lanzettlichen Form der Blätter. Die Pflanze trägt unscheinbare, braune Blüten, die am Ende eines langen Stieles in walzenförmigen Ähren stehen. Unterhalb der Blüten stehen auffallende weißliche Staubblätter ab.

Als Arzneipflanzen genutzt werden auch der Breitwegerich (Plantaginis major) und der Mittlere Wegerich (Plantaginis media).

Merkmale der Arznei

Die Blätter der Pflanze sind hell- bis graugrün und gar nicht oder nur sehr schwach behaart. Deutlich sind die weißlichen Nerven an der Unterseite der Blätter zu erkennen. Bestandteil der Droge sind außerdem die grünen bis braunschwarzen Blattstiele und Bruchstücke der Blütenähren.

Spitzwegerich ist weitgehend geruchlos. Der Geschmack von Spitzwegerich ist schleimig, salzig und gleichzeitig etwas bitter.

Autor: Dr. med. Carmen Monasterio

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