Teufelskralle

Teufelskralle © istockphoto, Anna Zimbelmann

Die Afrikanische Teufelskralle stammt aus den Kalahari-Gebieten des südlichen Afrikas (Südafrika und Namibia). Es wurden bereits versuchsweise Anbauten gestartet, die Handelsware wird jedoch immer noch fast ausschließlich aus Wildsammlungen importiert.

Medizinisch werden die getrockneten und in Scheiben geschnittenen Sekundärwurzeln der Pflanze (Harpagophyti radix) verwendet.

Teufelskralle: Merkmale der Pflanze

Teufelskralle ist eine mehrjährige, niederliegende Pflanze, deren bis zu 1,5 m langen Triebe sich flach auf dem Boden ausbreiten. Die Pflanze hat eine dicke Primärwurzel und mehrere knollenförmige Sekundärwurzeln.

Die Blätter sind graugrün und unregelmäßig gelappt, in den Blattachseln trägt die Teufelskralle große gelbe oder violette Trichterblüten. Die holzigen Früchte sind bis zu 15 cm groß und ähneln mit ihren nach allen Seiten abstehenden, hakenförmigen Auswüchsen einer Kralle (daher der Name).

Teufelskrallenwurzel als Arznei

Die noch ungeschnittene Droge besteht aus den bis zu 500 g schweren Sekundärwurzeln, die von einer gelblichbraunen Schicht umgeben sind. Die Ganzdroge wird sofort nach der Ernte in Scheiben geschnitten und getrocknet. Die Schnittflächen sind glatt und hellgrau bis weißlich.

In der Pflanzenheilkunde verwendet man häufig die sehr klein gestückelte oder fein gepulverte Wurzel.

Wie riecht und schmeckt die Teufelskralle?

Die Afrikanische Teufelskralle bzw. deren Wurzel verbreitet keinen besonders charakteristischen Geruch. Der Geschmack der Wurzel ist sehr bitter.

Autor: Dr. med. Carmen Monasterio

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