Traubensilberkerze

Traubensilberkerze © istockphoto, Giorez

Die Pflanze ist in Nordamerika und Kanada heimisch, das medizinisch verwendete Material stammt vorwiegend aus Wildsammlungen in diesen Gebieten. In der Pflanzenheilkunde werden der nach der Fruchtreife gesammelte, getrocknete Wurzelstock (Rhizom) sowie die Wurzeln (Cimicifugae racemosae rhizoma) verwendet.

Merkmale der Traubensilberkerze

Traubensilberkerze ist eine mehrjährige, bis zu 2 m hohe, krautige Pflanze. Die großen doppelt oder dreifach gefiederten Blätter sitzen vor allem am oberen Teil der langen, aufrechten Stängel.

Die Pflanze besitzt außerdem kleine weiße Blüten, die in einer langen, schmalen Traube angeordnet sind. Nach dem Abblühen entwickeln sie Balgfrüchte mit vielen Samen.

Besonderheiten der Arznei

Der Wurzelstock der Pflanze ist bis zu 15 cm lang und bis zu 2 cm dick. Auf der Oberseite sind zahlreiche Narben und Stängelreste zu erkennen, unten befinden sich rotbraune, dünne und leicht abbrechende Wurzeln.

Das geschnittene Material besteht aus dunkelbraunen, unregelmäßig geformten Wurzel- und Rhizomstücken, die im Querschnitt das dunkle Mark erkennen lassen. Daneben kommen viele kleine, dünne, rotbraune Wurzelstückchen mit Längsfurchen vor.

Geruch und Geschmack der Wurzel

Traubensilberkerzenwurzelstock verbreitet einen eigenartigen, recht unangenehmen Geruch. Der Geschmack des Wurzelstocks ist scharf, bitter und zusammenziehend (adstringierend).

Autor: Dr. med. Carmen Monasterio, Fachärztin für Innere Medizin

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